Docsis 3.1: Auch Tele Columbus bekennt sich zu 10 GBit/s

Der Technikchef von Tele Columbus hat sich zum vollen Ausbau des Koaxialkabels bekannt. Es würden 10 GBit/s im Upload und im Download angestrebt.

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Primacom-Techniker
Primacom-Techniker (Bild: Primacom)

Der drittgrößte Kabelnetzbetreiber Tele Columbus wird den neuen Standard Docsis 3.1 einsetzen. Das sagte Ludwig Modra, Chief Technology Officer der Tele-Columbus-Gruppe, am 9. Juni 2016 auf der Branchenmesse Anga Com in Köln. "Wir werden 800 MBit/s bis 1 GBit/s bereits mit Docis 3.0 abbilden. Auch für Docsis 3.1 haben wir konkrete Pläne, die wir in den nächsten Jahren umsetzen werden", sagte Modra.

Einer der großen Vorteile des Koaxialkabels sei, dass es bedarfsgerecht ausgebaut werden könne. Nach den Worten von Modra "stehen die Technologien zur Verfügung und funktionieren. Wir sind auch entschlossen, dem Weg mit Full Duplex zu folgen, um einmal 10 GBit/s im Download und im Upload anbieten zu können."

Marktführer Vodafone Kabel und Unitymedia hatten bereits erklärt, auf den neuen Kabelstandard Docsis 3.1 zu setzen, um höhere Datenübertragungsraten als im Kupferkabel anbieten zu können. Tele Columbus hatte noch kein Bekenntnis zu dem 10-Gigabit-Ausbau abgegeben. Trotz der nicht unerheblichen Kosten werden schließlich alle großen Kabelnetzbetreiber den Standard Docsis 3.1 implementieren müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Tele Columbus hat im vergangenen Jahr den Konkurrenten Primacom übernommen. Der Kaufpreis betrug 711 Millionen Euro. Mit dem anschließenden Kauf von Pepcom kam Tele Columbus auf rund 3,7 Millionen angeschlossene Haushalte. Damit ist der Betreiber in allen Bundesländern vertreten, wenn auch nicht flächendeckend.

Die Anga C om 2016 ist am 9. Juni 2016 mit einer Bilanz von 450 Ausstellern und 18.000 Teilnehmern zu Ende gegangen. Das entspricht einem Besucherzuwachs von 6 Prozent. Am Kongressprogramm nahmen 2.200 Personen teil und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr.

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