Zentralstelle Kubernetes

Am eindrucksvollsten zeigt sich dieser für Suse neue Ressourcen-Einsatz eben an Kubernetes und der PaaS-Lösung Cloud Foundry. Im Falle von Kubernetes könnte sich die vermeintliche Stagnation von Suse beim Anbieten von Containertechnik im Nachhinein auch als gezieltes Abwarten herausstellen.

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So war etwa lange nicht absehbar, in welche Richtung sich die Container-Technologie entwickeln wird und ob hier überhaupt eine Art der Konsolidierung stattfinden kann. Denn anders als ein hippes Startup aus dem Silicon Valley mit jeder Menge Risikokapital und wenig langfristigen Geschäftsmodellen wie Docker oder CoreOS kann es sich Suse nicht leisten, auf die falsche Technik zu setzen.

Der finanziell wesentlich besser ausgestattete Konkurrent Red Hat entschied sich im Vergleich dazu sehr früh dafür, mit eigener Container-Technik die PaaS-Lösung Openshift umzusetzen. Mit Version 3 von Openshift musste Red Hat seine eigenen Techniken dafür aber aufgeben und hat sich dem Rest der Industrie beim Einsatz von Docker und Kubernetes anpassen müssen.

Ähnliche Experimente und das Verbrennen von Geld, nur um Erster am Markt zu sein, hätten Suse wegen der vergleichsweise geringen finanziellen Ausstattung sowie die zurückhaltende, um nicht zu sagen deutsch geprägte Art, das Geschäft zu führen, wohl massive Verluste beschert.

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Die Konsolidierung sowie Standardisierung der Container-Technik hat nun aber stattgefunden und erfreut sich eines riesigen Interesses, was sich etwa an dem Zuspruch der Cloud Native Computing Foundation zeigt, die offiziell das Kubernetes-Projekt betreut.

Für Ralf Flaxa, den Engineering-Chef von Suse, bedeutet das, dass der Technikfokus des Unternehmens in diesem Bereich auf Kubernetes liegen muss. Das beschränkt sich jedoch nicht allein auf das bereits beschriebene CaaS, sondern eben auch auf den PaaS-Dienst Cloud Foundry.

Cloud Foundry ermöglicht es Entwicklern, ihre Anwendungen sehr schnell von Quellcode in Anwendungscontainer zu überführen, die im produktiven Einsatz sind. Dafür enthält die Software extrem viel Automatisierungstechnik wie etwa Continuous-Integration und -Delivery sowie quasi vorgefertigte Software-Stacks für .Net, Node.js, PHP, Ruby oder andere. Letzteres dient als die eigentliche Metapher der bereitgestellten Plattform in der Abkürzung PaaS. Suse baut dafür nicht nur an einem Open-Source-UI, sondern verändert auch die Architektur von dem immerhin schon mehr als sechs Jahre alten Cloud Foundry.

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