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Das Chamäleon ist das Maskottchen von Suse.
Das Chamäleon ist das Maskottchen von Suse. (Bild: William West/AFP/Getty Images)

Von Suse nichts Neues?

Der wohl derzeit wichtigste Anbieter in diesem Segment ist CoreOS mit der Kubernetes-Distribution Tectonic sowie dem hauseigenen Container Linux, was beides derzeit weit verbreitet ist. Darüber hinaus hat CoreOS mit seiner Runtime Rkt und den Arbeiten dazu für extrem viel Veränderungen rund um Container-Technologie gesorgt und damit etwa die Standardisierung in der Open Container Initiative angeregt.

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Beim Blick auf diesen seit Jahren rasant wachsenden Markt entsteht - wie eingangs erwähnt - der Eindruck, dass Suse nicht nur etwas zu spät dran ist, sondern auch nur die konzeptionellen Ideen der anderen Unternehmen übernimmt. Innovation sieht eigentlich anders aus. Und wird in diesem Fall etwa massiv von CoreOS und anderen vorangetrieben.

Darauf angesprochen, widerspricht der bei Suse für Produkte und Marketing zuständige Michael Miller allerdings vehement. Natürlich sei die Technik schon einige Jahre am Markt, sehr viele Nutzer und Kunden gebe es dafür allerdings noch nicht. Vielmehr seien die meisten großen Unternehmen sowie auch die Partner und Kunden von Suse noch dabei, mit der Technik zu experimentieren und sich auf deren produktiven Einsatz vorzubereiten.

Wirklich offen

In dieser Phase kann Suse nun also ein Produkt wie CaaS anbieten und wie Miller sagt: "gemeinsam mit unseren Kunden" weiterentwickeln. Ebenso bringt sich Suse im Zuge dessen sehr stark in die Upstream-Entwicklung der Projekte wie eben Kubernetes ein. Diese Zusammenarbeit wird von den Verantwortlichen als "Open, open Source" beschrieben. Das Motto der Susecon ist dementsprechend "Open. Redefined."

Gemeint ist damit, dass Suse eben mit einer breiten Community auch anderer konkurrierender Unternehmen kooperiert und die Kunden dadurch nicht in ein Vendor-Lock-In gedrängt werden. Das sei wichtiger Teil der Firmenphilosophie. Kontrastiert wird das mit Lösungen, die zwar Open-Source-Software sind, aber eben reine In-House-Technologien, für die es lediglich einen einzigen Dienstleister gibt. Auch das ist wohl als Seitenhieb auf die vermeintlichen Insellösungen zu verstehen, wie Red Hat sie etwa mit Openshift anbietet.

Die Art und Weise der Umsetzung dieser offen erstellten Community-Technologie zu einem Enterprise-Angebot ist für Suse im Prinzip business as usual. Denn wie Suse-CEO Nils Brauckmann in der Eröffnungsansprache der Susecon sagt: "Wir sind der am längsten aktive Open-Source-Anbieter". Die in den vergangenen 25 Jahren gesammelte Erfahrung soll langfristig den erfolgreichen Umgang mit der Open-Source-Technologie sichern, unabhängig von dem konkreten Einsatzbereich.

Und überall da, wo Suse dies von innen heraus nicht selbst leisten kann, hat das Unternehmen nun, man muss schon sagen endlich, vor allem für die Cloud-Sparte die Ressourcen und Finanzen, um gezielt den Markt zu analysieren, Technik hinzuzukaufen und damit möglicherweise sogar seine eigenen Partner unter Druck zu setzen.

 Docker, Kubernetes, Cloud Foundry: Suse versucht den FrontalangriffZentralstelle Kubernetes 

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jayjay 01. Okt 2017

Das ein Vorgeschmack für YaST.



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