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Docker auf dem Raspberry Pi mit Hypriot: Gut verpackt

Das Containerisieren von Anwendung und die Verwaltung der Ressourcen trauen die meisten nur ausgewachsenen Computern zu. Dass sich auch der Raspberry Pi zur Verwaltung von Containern eignet, zeigt HypriotOS.

Artikel von Erik Bärwaldt/Linux User veröffentlicht am
Auch auf dem kleinen Raspberry Pi laufen Container mit Docker.
Auch auf dem kleinen Raspberry Pi laufen Container mit Docker. (Bild: Screenshot: Raspberry Pi Geek)

Viele komplexe Linux-Applikationen wie etwa Web- oder Cloud-Server müssen umständlich mit zahlreichen abhängigen Paketen manuell installiert und konfiguriert werden. Einsteiger geben da schnell auf. Mit HypriotOS und dem integrierten Docker bekommen sie eine quasi schlüsselfertige Lösung, die ihnen eine Menge Zeit und Arbeit erspart.

Inhalt:
  1. Docker auf dem Raspberry Pi mit Hypriot: Gut verpackt
  2. Server in a Box
  3. Fazit

Das aus dem oberfränkischen Bamberg stammende HypriotOS bringt als erstes Betriebssystem für den Raspberry Pi Docker auf die ARM-Architektur. Das auf Debian basierende Containersystem wird seit 2014 entwickelt und legt den Fokus auf Sicherheit sowie ein möglichst kompaktes Erscheinungsbild. HypriotOS hat von Haus aus bereits alle wichtigen Docker-Werkzeuge. Die ressourcenschonende Konzeption des Betriebssystems gestattet es, selbst auf schwächeren ARM-Rechnern bis zu mehrere Hundert Docker-Instanzen simultan zu betreiben. Das macht den Rasperry Pi als Docker-Plattform im Markt der Embedded Systems und des Internet of Things (IoT) hochinteressant.

Setup leichtgemacht

Das System HypriotOS ist als rund 230 MByte großes ZIP-File auf der Projektseite der Entwickler erhältlich. Das heruntergeladene Archiv wird zunächst entpackt, dann wird die daraus resultierende, etwa 1 GByte große Image-Datei auf eine Micro-SD-Karte kopiert, die dabei nicht im System eingehängt sein darf.

$ dd if=hypriotos-rpi-v1.5.0.img of=/dev/mmcblk0 bs=1M conv=fsync

Anschließend wird die SD-Karte in einen mit dem Netzwerk verbundenen Rasberry Pi gesteckt und dieser gestartet. Beim ersten Hochfahren passt das Setup zunächst das Dateisystem an, was etwas dauert.

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Das Betriebssystem startet bis zum Login-Prompt und stellt nach Zuteilung einer IP-Adresse durch den Router automatisch die LAN-Verbindung her. Nutzer ermitteln danach die IP-Adresse des Systems, indem sie auf einem anderen Rechner im Intranet einen Scan starten. Dazu eignen sich Tools wie der Angry-IP-Scanner. Der Raspberry Pi erscheint dabei mit dem Hostnamen black-pearl.local und der dazugehörigen IP-Adresse.

  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)

Auf dem HypriotOS-System arbeitet bereits ein SSH-Server, so dass Nutzer sich von jeder Arbeitsstation in demselben Netz aus auf dem Raspberry Pi anmelden können. Dazu geben sie im Terminal den Befehl ein:

ssh pirate@RasPi‑IP

Das vorgegebene Passwort lautet hyp-riot. Nach dem Anmelden zeigt der Befehl docker info den Status des Docker-Diensts an, wobei die Software eine lange Statusliste im Terminal ausgibt. Nun lassen sich variable Docker-Container auf das System transferieren, um damit zu arbeiten.

  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
Server in a Box 
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t_e_e_k 02. Dez 2017

Selbst das eigentliche System ist von Mitte 2017 und die letzten beiden Versionen werden...

Anonymer Nutzer 08. Nov 2017

oder ein installscript ... schnarch, wenn ihr euch über die effiziens von soetwas...

whitbread 06. Nov 2017

Wo ist jetzt der Vorteil von dem vorgestellten System zu bestehenden Distributionen wie...

peddy_hh 04. Nov 2017

Moin, soweit ich Docker und das Ökosystem wo es eingesetzt wird kennengelernt habe, ist...

FreiGeistler 03. Nov 2017

Raid am (internen) USB-Hub? Gehts noch?! Bezüglich Geschwindigkeit: Bin letztens auf den...


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