Abo
  • Services:
Anzeige
Auch auf dem kleinen Raspberry Pi laufen Container mit Docker.
Auch auf dem kleinen Raspberry Pi laufen Container mit Docker. (Bild: Screenshot: Raspberry Pi Geek)

Server in a Box

Webserver gehören traditionell zu jenen Applikationen, die Nutzer auf herkömmlichen Maschinen zunächst aufwendig installieren und konfigurieren müssen. Unter HypriotOS reduzieren sich diese Prozeduren auf wenige Eingaben. So genügt ein kurzes Kommando, um ein entsprechendes Image aus dem Internet herunterzuladen und zu starten:

$ docker run -d -p 80:80 hypriot/rpi-busybox-httpd

Mit dem Befehl docker ps können Nutzer sich dann den aktiven Container anzeigen lassen, im vorliegenden Beispiel den Webserver mit seiner Container-ID, dem heruntergeladenen Image sowie einigen weiteren Statusdaten. Ein Aufruf der IP-Adresse des HypriotOS-Systems im Webbrowser eines PCs öffnet die Startseite des Docker-Webservers.

Anzeige
  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container. (Raspberry Pi Geek)

Die Entwickler von HypriotOS stellen auf ihren Webseiten mehrere Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten des Systems vor. Dazu gehören On-premise-Cloud-Server, aber auch Blog-Plattformen wie etwa Wordpress. Hier gilt es zu beachten, dass sich nicht jedes verfügbare Docker-Image für den Betrieb auf dem Rasberry Pi eignet: Weil dessen Hardware-Architektur auf ARM basiert, starten nur dafür konzipierte Container, nicht aber solche für andere Architekturen.

Auf Docker basierende Applikationen erhalten Nutzer auf den Seiten des Docker Hub. Hier finden sie auch ein eigenes Repository in Tabellenform speziell für HypriotOS, das ständig erweitert wird. Auch andere Docker-Sammlungen bieten Images für den Raspberry Pi an. Diese sind an Kürzeln wie rpi oder arm im Image-Namen zu erkennen.

Zu jedem Docker-Image gehört eine kleine Anleitung für die Installation und den Einsatz. Sie wird durch einen Klick auf den Button Details rechts neben dem jeweiligen Applikationsnamen geöffnet. Die angezeigten Befehlszeilenargumente für die Installation des Images können dabei durch Kopieren und Einfügen direkt übernommen werden.

Übliche Docker-Syntax

Docker-Images aus dem Docker Hub werden stets mit einem Befehl nach dem Schema docker pull Repo/Image ins System integriert. Docker zeigt dabei den Download-Fortschritt an.

  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)

Um die jeweilige Applikation im Docker-Container zu starten, wird meist ein Kommando nach folgendem Schema eingegeben:

$ docker run -d -p Host-Port: Container-Port Image

Anschließend wird im Webbrowser des Verwaltungsrechners für das Docker-System die entsprechende IP-Adresse aufgerufen, gefolgt von einem Doppelpunkt und der Portnummer.

Für das Entwickeln neuer Docker-Container gibt es ebenfalls eine eigene Syntax, die jedoch nicht über den Browser genutzt wird, sondern direkt am Prompt im Terminal. So kann beispielsweise eine Programmiersprache wie Python oder Java als Docker-Container in das HypriotOS-System integriert werden, um damit anschließend Applikationen zu entwickeln. Auch die Ersteinrichtung von Datenbanken erfolgt im Terminal.

Statistiken leicht einsehbar

Statistische Daten zum HypriotOS-System können bequem über die grafische Oberfläche eingesehen werden, nachdem das Docker-Image DockerUI aus dem HypriotOS-Repository installiert wurde. Dieser Container liefert nach dem Start und dem Aufruf im Webbrowser aussagekräftige Details zu den jeweiligen installierten Containern, deren Ressourcenverbrauch und Betriebsdauer. Als besonders nützlich erweist sich diese Applikation, wenn ressourcenintensive Container wie etwa On-premise-Server für Cloud-Dienste installiert werden sollen.

Das DockerUI-Interface liefert dazu im Reiter Images den Speicherplatzbedarf der heruntergeladenen Images. Während viele der Abbilder weniger als 10 MByte Speicherplatz auf der SD-Karte beanspruchen, kommt beispielsweise der Owncloud-Server auf stolze 520 MByte. Auch Datenbank-Server wie das Docker-Image von MySQL benötigen rund 200 MByte Speicherkapazität auf der SD-Karte. Somit tragen die Informationen der DockerUI-Oberfläche mit dazu bei, den Ressourcenverbrauch strategisch zu planen.

  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
 Docker auf dem Raspberry Pi mit Hypriot: Gut verpacktFazit 

eye home zur Startseite
ML82 08. Nov 2017

oder ein installscript ... schnarch, wenn ihr euch über die effiziens von soetwas...

Themenstart

whitbread 06. Nov 2017

Wo ist jetzt der Vorteil von dem vorgestellten System zu bestehenden Distributionen wie...

Themenstart

RipClaw 05. Nov 2017

Kommt drauf an woher du die Images bezogen hast. Gitlab schleppt unter anderem einen...

Themenstart

peddy_hh 04. Nov 2017

Moin, soweit ich Docker und das Ökosystem wo es eingesetzt wird kennengelernt habe, ist...

Themenstart

FreiGeistler 03. Nov 2017

Raid am (internen) USB-Hub? Gehts noch?! Bezüglich Geschwindigkeit: Bin letztens auf den...

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  2. ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau
  3. Völkl Sports GmbH & Co. KG, Straubing, Raum Regensburg / Deggendorf
  4. OUTFITTER GmbH, Neu-Isenburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 149,00€ statt 199,00€
  2. 284,00€ jetzt auch bei Amazon (bei Media Markt ausverkauft!)
  3. (heute u. a. Seagate 2-TB-HDD extern 56€, Samsung Galaxy S8 661,00€, Samsung 55 Zoll Curved TV...

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Singapur kündigt fahrerlose Busse an

  2. Coinhive

    Kryptominingskript in Chat-Widget entdeckt

  3. Monster Hunter World angespielt

    Die Nahrungskettensimulation

  4. Rechtsunsicherheit bei Cookies

    EU warnt vor Verzögerung von ePrivacy-Verordnung

  5. Schleswig-Holstein

    Bundesland hat bereits 32 Prozent echte Glasfaserabdeckung

  6. Tesla Semi

    Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar

  7. Mobilfunk

    Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend

  8. Bake in Space

    Bloß keine Krümel auf der ISS

  9. Sicherheitslücke

    Fortinet vergisst, Admin-Passwort zu prüfen

  10. Angry Birds

    Rovio verbucht Quartalsverlust nach Börsenstart



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Firefox Nightly Build 58 Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks
  2. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: beeindruckende Ersparnis! Hätte nicht...

    Azzuro | 18:13

  2. Re: Nicht jammern, sondern machen

    RipClaw | 18:09

  3. Re: Man stelle sich mal vor alle Berufsgruppen...

    unbuntu | 18:09

  4. Re: Wieviel haette man gespart

    DetlevCM | 18:09

  5. Re: Ja ja das KVR...

    ArcherV | 18:04


  1. 17:56

  2. 15:50

  3. 15:32

  4. 14:52

  5. 14:43

  6. 12:50

  7. 12:35

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel