Abo
  • Services:

Server in a Box

Webserver gehören traditionell zu jenen Applikationen, die Nutzer auf herkömmlichen Maschinen zunächst aufwendig installieren und konfigurieren müssen. Unter HypriotOS reduzieren sich diese Prozeduren auf wenige Eingaben. So genügt ein kurzes Kommando, um ein entsprechendes Image aus dem Internet herunterzuladen und zu starten:

$ docker run -d -p 80:80 hypriot/rpi-busybox-httpd
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Mit dem Befehl docker ps können Nutzer sich dann den aktiven Container anzeigen lassen, im vorliegenden Beispiel den Webserver mit seiner Container-ID, dem heruntergeladenen Image sowie einigen weiteren Statusdaten. Ein Aufruf der IP-Adresse des HypriotOS-Systems im Webbrowser eines PCs öffnet die Startseite des Docker-Webservers.

  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container. (Raspberry Pi Geek)

Die Entwickler von HypriotOS stellen auf ihren Webseiten mehrere Beispiele für die Einsatzmöglichkeiten des Systems vor. Dazu gehören On-premise-Cloud-Server, aber auch Blog-Plattformen wie etwa Wordpress. Hier gilt es zu beachten, dass sich nicht jedes verfügbare Docker-Image für den Betrieb auf dem Rasberry Pi eignet: Weil dessen Hardware-Architektur auf ARM basiert, starten nur dafür konzipierte Container, nicht aber solche für andere Architekturen.

Auf Docker basierende Applikationen erhalten Nutzer auf den Seiten des Docker Hub. Hier finden sie auch ein eigenes Repository in Tabellenform speziell für HypriotOS, das ständig erweitert wird. Auch andere Docker-Sammlungen bieten Images für den Raspberry Pi an. Diese sind an Kürzeln wie rpi oder arm im Image-Namen zu erkennen.

Zu jedem Docker-Image gehört eine kleine Anleitung für die Installation und den Einsatz. Sie wird durch einen Klick auf den Button Details rechts neben dem jeweiligen Applikationsnamen geöffnet. Die angezeigten Befehlszeilenargumente für die Installation des Images können dabei durch Kopieren und Einfügen direkt übernommen werden.

Übliche Docker-Syntax

Docker-Images aus dem Docker Hub werden stets mit einem Befehl nach dem Schema docker pull Repo/Image ins System integriert. Docker zeigt dabei den Download-Fortschritt an.

  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)

Um die jeweilige Applikation im Docker-Container zu starten, wird meist ein Kommando nach folgendem Schema eingegeben:

$ docker run -d -p Host-Port: Container-Port Image

Anschließend wird im Webbrowser des Verwaltungsrechners für das Docker-System die entsprechende IP-Adresse aufgerufen, gefolgt von einem Doppelpunkt und der Portnummer.

Für das Entwickeln neuer Docker-Container gibt es ebenfalls eine eigene Syntax, die jedoch nicht über den Browser genutzt wird, sondern direkt am Prompt im Terminal. So kann beispielsweise eine Programmiersprache wie Python oder Java als Docker-Container in das HypriotOS-System integriert werden, um damit anschließend Applikationen zu entwickeln. Auch die Ersteinrichtung von Datenbanken erfolgt im Terminal.

Statistiken leicht einsehbar

Statistische Daten zum HypriotOS-System können bequem über die grafische Oberfläche eingesehen werden, nachdem das Docker-Image DockerUI aus dem HypriotOS-Repository installiert wurde. Dieser Container liefert nach dem Start und dem Aufruf im Webbrowser aussagekräftige Details zu den jeweiligen installierten Containern, deren Ressourcenverbrauch und Betriebsdauer. Als besonders nützlich erweist sich diese Applikation, wenn ressourcenintensive Container wie etwa On-premise-Server für Cloud-Dienste installiert werden sollen.

Das DockerUI-Interface liefert dazu im Reiter Images den Speicherplatzbedarf der heruntergeladenen Images. Während viele der Abbilder weniger als 10 MByte Speicherplatz auf der SD-Karte beanspruchen, kommt beispielsweise der Owncloud-Server auf stolze 520 MByte. Auch Datenbank-Server wie das Docker-Image von MySQL benötigen rund 200 MByte Speicherkapazität auf der SD-Karte. Somit tragen die Informationen der DockerUI-Oberfläche mit dazu bei, den Ressourcenverbrauch strategisch zu planen.

  • Mit einem Aufruf wird das Docker-Image in Betrieb genommen. Das Kommando docker ps zeigt anschließend den aktuellen Status des Containers an. (Raspberry Pi Geek)
  • Läuft Docker, zeigt der Befehl docker info ausführliche Informationen dazu. (Raspberry Pi Geek)
  • Mit dem DockerUI-Container erhalten Nutzer Zugriff auf die Statistiken der Container.  (Raspberry Pi Geek)
  • Die IP-Adresse des HypriotOS zeigt zum Beispiel der Angry-IP-Scanner, das auf einem zweiten Rechner läuft. (Raspberry Pi Geek)
  • Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
Docker lädt mit Pull die Images vom Projekt-Server. Hier besteht es aus vielen Schichten, die auf einem Basis-Image aufsetzen und es erweitern. (Raspberry Pi Geek)
 Docker auf dem Raspberry Pi mit Hypriot: Gut verpacktFazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

t_e_e_k 02. Dez 2017

Selbst das eigentliche System ist von Mitte 2017 und die letzten beiden Versionen werden...

ML82 08. Nov 2017

oder ein installscript ... schnarch, wenn ihr euch über die effiziens von soetwas...

whitbread 06. Nov 2017

Wo ist jetzt der Vorteil von dem vorgestellten System zu bestehenden Distributionen wie...

peddy_hh 04. Nov 2017

Moin, soweit ich Docker und das Ökosystem wo es eingesetzt wird kennengelernt habe, ist...

FreiGeistler 03. Nov 2017

Raid am (internen) USB-Hub? Gehts noch?! Bezüglich Geschwindigkeit: Bin letztens auf den...


Folgen Sie uns
       


Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019)

Micro-LEDs könnten dank Samsungs neuem 75-Zoll-Fernseher bald auch ihren Weg in heimische Wohnzimmer finden. Der neue TV hat ein sehr scharfes und helles Bild - einen Preis hat Samsung aber noch nicht bekanntgegeben.

Samsung Micro-LED-TV angesehen (CES 2019) Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch
  3. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit

Kaufberatung: Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung
Die richtige CPU und Grafikkarte

Bei PC-Hardware gab es 2018 viele Neuerungen: AMD hat 32 CPU-Kerne etabliert, Intel verkauft immerhin acht Cores statt vier und Nvidias Turing-Grafikkarten folgten auf die zwei Jahre alten Pascal-Modelle. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick auf die kommenden Monate.
Von Marc Sauter

  1. Fujian Jinhua USA verhängen Exportverbot gegen chinesischen DRAM-Fertiger
  2. Halbleiter China pumpt 47 Milliarden US-Dollar in eigene Chip-Industrie
  3. Dell Neue Optiplex-Systeme in drei Größen und mit Dual-GPUs

    •  /