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Docker: App-Container, die überall laufen

Docker erlaubt es, Apps in Container zu verpacken, die überall laufen - sowohl auf dem Notebook des Entwicklers als auch direkt auf einem Server oder einer virtuellen Maschine. Die neue Version 0.7 unterstützt nun offiziell alle Linux-Distributionen und bietet sechs weitere wesentliche Neuerungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Docker 0.7 ist erschienen.
Docker 0.7 ist erschienen. (Bild: Docker)

Die ursprünglich von Dotcloud entwickelte Open-Source-Software Docker erfährt gerade einen regelrechten Hype, der Dotcloud Ende Oktober dazu gebracht hat, sich in Docker umzubenennen und sich ganz auf die Software und das darum entstehende Ökosystem zu konzentrieren. Nun ist Docker in der Version 0.7 erschienen, die einige wesentliche Verbesserungen enthält.

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Apps lassen sich mit Docker in schlanken, portablen Containern bündeln, die all das enthalten, was die jeweilige Applikation benötigt. Probleme mit Abhängigkeiten soll es so keine geben und Entwickler sollen auf ihrem Notebook den gleichen Container testen können, der später in einer virtuellen Maschine, auf einem Bare-Metal-Server, einem Open-Stack-Cluster oder einer anderen Cloud-Infrastruktur läuft. Die Verteilung von Applikationen auf Servern soll dadurch deutlich einfacher werden. Docker ist in der Lage, viele Kopien des Basisdateisystems in kurzer Zeit zu erzeugen, so dass sich neue Container innerhalb weniger Sekunden starten.

Dabei läuft Docker 0.7 nun auf einem Standard-Linux-Kernel, ohne dass dieser speziell für Docker gepatcht werden muss. So kann es ohne Anpassungen unter praktisch jeder aktuellen Linux-Distribution verwendet werden, einschließlich Fedora, Red Hat Enterprise Linux, Ubuntu, Debian, Suse, Gentoo und Arch.

Möglich wird dies unter anderem durch einen neuen Storage-Treiber. Docker nutzt bisher das von Junjiro Okajima entwickelte AUFS, um "Copy-on-Write" zu ermöglichen. Allerdings ist AUFS nicht Teil des Standard-Linux-Kernels. In der Version 0.7 verfügt Docker über ein API für Storage-Treiber, das derzeit neben AUFS auch VFS mit einfachen Verzeichnissen und Devicemapper unterstützt, was eine weiterentwickelte Variante von LVM-Snapshots nutzt, um Copy-on-Write umzusetzen. Darüber hinaus gibt es einen experimentellen BTRFS-Treiber, und auch an Unterstützung von ZFS, Gluster und Ceph wird gearbeitet. Docker 0.7 wählt beim Start den passenden Treiber aus, wenn möglich AUFS.

Mittels Offline-Transfer lassen sich Container-Images als eigenständiges Bundle in ein lokales Dateisystem exportieren und von jedem anderen Docker-Deamon starten. Das soll vor allem Softwareanbietern zugutekommen, die ihre Applikationen in Form von Docker-Containern verbreiten wollen.

Über Links können sich Container gegenseitig entdecken und sicher miteinander kommunizieren. Werden zwei Container so miteinander verbunden, erzeugt Docker eine Eltern-Kind-Beziehung, bei der die Eltern-Container auf die Inhalte der Kind-Container zugreifen können. So lässt sich beispielsweise ein Wordpress-Container mit einem MySQL-Container verbinden, wobei sich der Datenbankserver leicht austauschen lässt, ohne dass die Wordpress-Konfiguration geändert werden muss.

Darüber hinaus können Container in der neuen Version mit Namen versehen werden, was zu den am häufigsten geforderten Funktionen von Docker gehörte.

Docker 0.7 steht ab sofort unter docker.io zum Download bereit.



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t1 30. Apr 2014

Joh, alle, nen bestimmten Kernel vorausgesetzt.

underlines 28. Nov 2013

DigitalOcean, der ist günstig und hat einen EU und US Standort, ist skalierbar und bietet...

User_x 27. Nov 2013

versteh das leider immer noch nicht... unter windows bringt ja jede software ihre...

Anonymer Nutzer 27. Nov 2013

Die Arbeitsumgebung wird quasi in einer VM isoliert, und hier, wenn man so will,dass...


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