Abo
  • Services:

Dobrindt: DSL-Ausbau bekommt wieder Fördermittel

Bundesminister Dobrindt hat bei der EU erreicht, dass der DSL-Ausbau wieder leichter gefördert werden kann. Auch die Schwelle für die Datenübertragungsrate wurde angehoben.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-Fiber-Installation in Provo, Utah, im Januar 2014
Google-Fiber-Installation in Provo, Utah, im Januar 2014 (Bild: George Frey/Reuters)

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat sich für die staatliche Förderung des Internetausbaus in Deutschland eingesetzt. Der CSU-Politiker habe bei der EU-Kommission erreicht, dass Kommunen künftig wieder DSL-Projekte mit Steuergeldern fördern dürfen, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Eine solche finanzielle Unterstützung war seit Anfang des Jahres nicht mehr möglich.

Stellenmarkt
  1. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg
  2. matrix technology AG, München

Nun wurde die "Bundesrahmenregelung Leerrohre" entsprechend geändert, was vor allem ländliche Regionen betrifft.

Rund 1,9 Millionen Haushalte, viele davon auf dem Land, hatten im Mai 2013 in Deutschland keine Breitbandgrundversorgung von mindestens 1 MBit/s aus dem Festnetz. Eine Anzahl von rund 240.000 Haushalten verfügte per LTE über die Breitbandgrundversorgung von mindestens 1 MBit/s.

Dobrindt setzte in den Verhandlungen auch eine Verbesserung der Bestimmungen für die Förderung durch: Künftig können Projekte Zuschüsse erhalten, wenn die Geschwindigkeit unter 30 MBit/s liegt, zuvor lag die Grenze bei 25 MBit/s. Der Deutsche Landkreistag hatte im Januar 2014 gefordert, dass der Breitbandausbau stärker als in der Koalitionsvereinbarung vorgesehen vorangetrieben werden müsse. Der Präsident des Landkreistages, Hans Jörg Duppré, sagte, neben verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen seien insbesondere deutlich mehr Fördermittel nötig, um die von der Bundesregierung selbst gesteckten Ziele zu erreichen.

Duppré rechnete vor: "Für einen flächendeckenden Breitbandausbau unter optimaler Nutzung aller Technologien sind nach einer Studie des TÜV Rheinland rund 20 Milliarden Euro erforderlich. Andere Berechnungen gehen bei einem Glasfaserausbau sogar von Kosten deutlich über 40 Milliarden Euro aus. Nur durch einen konsequenten Förderansatz lassen sich daher die gesetzten Ausbauziele auch tatsächlich erreichen." Ein flächendeckender Glasfaserausbau bis zum letzten Bauernhof würde bis zu 93 Milliarden Euro kosten, so Berechnungen des TÜV Rheinland und der TU Dresden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

siebo 02. Jun 2014

Ich war DSLtechnisch in einer ähnlichen Situation (wackelige 2Mbit als Risikoschaltung...

Sharra 02. Jun 2014

Und dennoch ist es in der Realität so, dass Exklusivrechte vergeben werden.

Sharra 02. Jun 2014

Nein, der wirklich kluge Häuslebauer verlegt gleich Leerrohre. In die kann man bei Bedarf...

captaincoke 01. Jun 2014

Naja, vor nem Jahr oder so hatte der Bitkom ausgerechnet, dass es etwa 91Mrd. kosten...

LibertaS 01. Jun 2014

Die Eurokrise ohne jeden Schaden an uns vorbei gehen sollte. Im schlimmsten Fall sind 392...


Folgen Sie uns
       


Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay

Gameplay von den Spielen Monster Hunter World und Monster Hunter Generations Ultimate, das im Splittscreen verglichen wird.

Monster Hunter World vs Generations Ultimate Gameplay Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /