• IT-Karriere:
  • Services:

Do Not Track: Berater von Obama und Clinton soll's richten

Das W3C hat mit Peter Swire einen neuen Kovorsitzenden für die Arbeitsgruppe "Do Not Track" benannt. Swire soll mit seiner Erfahrung helfen, einen Konsens der unterschiedlichen Lager zu erzielen.

Artikel veröffentlicht am ,
Peter Swire
Peter Swire (Bild: Peterswire.net)

Mit dem Ziel, einen globalen Do-Not-Track-Standard zu entwickeln und zu etablieren, übernimmt Peter Swire die Rolle des Ko-Chairman der DNT-Arbeitsgruppe des W3C. Er löst damit Aleecia McDonald ab, die sich vehement gegen Microsofts Vorgehen in Sachen Do Not Track ausgesprochen hat. Swire soll nun in der verzwickten Situation einen Konsens herbeiführen.

Stellenmarkt
  1. ING Deutschland, Nürnberg
  2. Diehl Defence GmbH & Co. KG, Überlingen am Bodensee

Die Situation in Sachen Do Not Track ist verfahren: Eigentlich soll der Standard Nutzern die Möglichkeit geben, sich gegen Tracking durch Webunternehmen zu schützen, er setzt dazu aber auf die freiwillige Kooperation der Unternehmen. Denn der Standard sieht lediglich vor, dass der Browser den Wunsch des Nutzers über einen einheitlichen Header signalisiert. Damit der Ansatz für Unternehmen attraktiver ist als ein weitgehendes Tracking-Verbot, ist derzeit vorgesehen, dass Nutzer Do Not Track ausdrücklich aktivieren müssen, so dass ein entsprechender Header den Wunsch des einzelnen Nutzers ausdrückt.

Mit dem Internet Explorer 10 ist Microsoft aber einen entscheidenden Schritt weitergegangen. Je nach Sicherheitseinstellung des Browsers wird Do Not Track automatisch aktiviert. Die Folge: Die Zahl der Nutzer, die Do Not Track aktivieren, dürfte hier deutlich höher sein, was einem weitgehenden Tracking-Verbot gleichkommt und dazu führt, dass Webunternehmen die Signale ignorieren.

Peter Swire soll in dieser Situation nun einen Konsens herbeiführen. Er ist Professor an der Ohio State University und gilt als Experte für Datenschutz und Privatsphäre. Unter US-Präsident Bill Clinton war Swire oberster Berater in Sachen Datenschutz, den amtierenden US-Präsidenten Barack Obama berät er in Wirtschaftsfragen.

Zweiter Ko-Chairman der Arbeitsgruppe bleibt Matthias Schunter von Intel, der sich vor allem auf die Protokollspezifikation konzentriert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  2. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  4. 599€

BananenGurgler 28. Nov 2012

Da musste ich eben an diesen Klassiker denken http://www.feisar.de/stuff/dialer.jpg

sssssssssssssss... 28. Nov 2012

Frag mich eh, was das mit personenbezogenem Kram soll. Arbeite in ner Firma die Web...

Lala Satalin... 28. Nov 2012

Dennoch: Auch wenn ich lange Zeit ohne Virenscanner (bis 2004) unterwegs war und keine...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4a - Test

Das Pixel 4a ist Googles neues Mittelklasse-Smartphone: Es kostet 350 Euro und hat unter anderem die gleiche Hauptkamera wie das Pixel 4.

Google Pixel 4a - Test Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. AV-Receiver Fehlerhafte HDMI-2.1-Chips führen zu Blackscreen

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /