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Alter iMac wird zum FullHD-Monitor

In der Golem-Redaktion steht seit vielen Jahren ein alter iMac herum, dem immer wieder halbherzig versucht wurde, neues Leben einzuhauchen.

Der Vorteil dieses iMac mit der Modellnummer A1311(öffnet im neuen Fenster) besteht darin, dass er sich sehr leicht öffnen lässt und wir uns zum Beispiel keine Gedanken um geklebte Displayabdeckungen machen müssen. Da dieses Modell aus dem Jahr 2011 zudem lediglich ein FullHD-Display beherbergt, ist auch ein passender Display-Controller preiswert erhältlich.

Das passende Modell war beim chinesischen Versandhandel(öffnet im neuen Fenster) schnell gefunden und kostet uns weniger als 25 Euro. Dafür bekamen wir die Controller-Platine mit HDMI- und VGA-Anschluss, einem 3,5-mm-Audioausgang sowie einem abgesetzten Panel mit Tasten zur Bedienung der Bildschirmeinstellungen.

Ausbau einfach, aber zeitaufwendig

Bevor wir das Display des iMac an den Controller anschließen konnten, mussten wir das Apple-Gerät zunächst von seinem Innenleben befreien. Das ist dank diverser Youtube-Anleitungen(öffnet im neuen Fenster) und des Alters des Geräts zwar nicht kompliziert, aber zeitaufwendig. In Vorbereitung auf spätere Erweiterungen unseres Apple-Display-Projekts haben wir uns zudem dazu entschieden, das Netzteil des iMac und dessen Lautsprecher an ihrem Platz zu lassen.

Nachdem wir die nicht mehr benötigte Hardware entfernt haben, stecken wir den Display-Controller an das Display des iMac und verbinden das Ganze mit einem Netzteil. Da Letzteres nicht mitgeliefert wurde, mussten wir in unserem eigenen Fundus eine passende Stromversorgung finden.

Eigene Stromversorgung nutzbar

Dass sie nicht genug Leistung lieferte, zeigte uns das Display durch ein starkes Flackern. Ein anderes, stärkeres Netzteil war zum Glück schnell gefunden und wir konnten bestätigen, dass Display und Controller miteinander funktionieren.

Da der iMac nun deutlich weniger Hardware enthielt, konnten wir den Display-Controller bequem im Gehäuse unterbringen und die nötigen Kabel durch die Öffnungen für die Anschlüsse und die ehemalige Stromversorgung des iMac führen. Wieder zusammengebaut, haben wir einen FullHD-Monitor auf dem Tisch stehen, der aus den Resten eines mittlerweile 15 Jahre alten iMacs besteht.

Damit wir es in Zukunft etwas bequemer haben, wollen wir später noch die Stromversorgung des Display-Controllers vom originalen Netzteil des iMacs abgreifen. Das hat den Vorteil, dass wir auch den originalen Power-Knopf des iMacs zum Ein- und Ausschalten des Bildschirms verwenden können. Ebenfalls leicht umzusetzen, ist der Anschluss der internen Mac-Lautsprecher an den Audio-Ausgang des Display-Controllers, was den Funktionsumfang unseres iMac-Display-Monitors weiter erhöht.


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