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3D-Vorlage ließ sich nur umständlich anpassen

Der naheliegende Gedanke in diesem Fall: Zuerst im Internet auf Seiten wie Thingiverse nachschauen, ob es bereits eine Druckvorlage für einen solchen Monitorrahmen gibt. In unserem Fall fanden wir zumindest einen Rahmen für ein 15,6 Zoll großes Display(öffnet im neuen Fenster). Anstatt einen komplett neuen Rahmen zu entwerfen, wollten wir die Vorlage an unsere eigenen Maße anpassen.

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass das keine gute Idee war. Denn es wäre schneller und besser gewesen, einen komplett neuen Rahmen zu entwerfen. Das lag unter anderem daran, dass die Vorlage für ein kleineres Druckbett konzipiert war und die Grundplatte aus sechs Teilen bestand.

Auf unserem Drucker wäre es hingegen möglich gewesen, vier Einzelteile zu drucken und sie dann miteinander zu verbinden. Auch wenn sich die Größe der Displays nur wenig unterschied, mussten sehr viele Druckvorlagen verändert werden.

Mit einem Programm wie Blender ist es verhältnismäßig einfach, eine entsprechende Grundplatte zu konstruieren, in die erforderliche Größe zu teilen und die Verbindungselemente zu ergänzen. Dann fehlt lediglich noch ein äußerer Rahmen, der den Monitor auf der Grundplatte festhält. In der Platte müssen noch Aussparungen für die Kabel und Gewinde für die Halterungen vorgesehen werden.

Kleine Gehäuse für Controller-Platinen sinnvoll

Für die mitgelieferten Platinen ist der Druck kleiner Gehäuse ebenfalls sinnvoll. Sie lassen sich dann entweder auf die Rückseite der Grundplatte oder – im Falle der Steuerungsplatine – oben oder unten auf den Rahmen kleben. Möglich ist auch, in der Grundplatte schon Gewindebohrungen vorzusehen und die Platinen mit der Platte zu verschrauben. Was voraussetzt, dass die Bohrungen der Platine genau ausgemessen wurden.

Sind alle Kabel verbunden und das Netzteil angeschlossen, lässt sich das Display über ein Menü einstellen. In unserem Fall war Chinesisch voreingestellt. In der Bildergalerie zeigen wir, wo man die Spracheinstellungen findet und Deutsch oder Englisch einstellt. Dann steht dem Einsatz des Monitors nichts mehr im Wege.

Mit einem solchen Controller lassen sich jedoch nicht nur alte Notebookdisplays weiterverwenden, auch in die Jahre gekommene All-in-One-PCs können damit relativ einfach umgebaut werden.


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