Einfache Benutzung dank zweier Buttons
Der Akkustand wird an beiden Motoren über LEDs angezeigt, eine weitere LED informiert über den Leistungsmodus. Für die Unterstützung gibt es drei Modi: Eco, Normal und Boost. Außerdem gibt es wie bei Hypershell noch einen Transparenzmodus, bei dem die Unterstützung ausgeschaltet wird.
Ebenfalls wie bei Hypershell gibt es zwei weitere Modi, bei denen die Motoren gegen unsere Beine arbeiten. Dnsys nennt das Aqua-Modus, da es sich anfühlt, als würden wir unter Wasser laufen. Gefühlt arbeiten die Motoren auch in der höchsten Aqua-Stufe nicht so stark gegen unsere Beine wie das Hypershell.
Aber wir wollen ja unseren Gang eigentlich nicht erschweren, sondern erleichtern, also stellen wir das X1 auf den Ecomodus ein. In diesem soll das Exoskelett sieben Stunden lang nutzbar sein – oder 20 km. Die Unterstützung ist fühlbar, aber nur sehr leicht.
Angenehmerer Schub nach vorne
Im Standardmodus sind die beiden Motoren schon deutlicher bemerkbar. Uns fällt auf, dass das X1 anders als das von uns getestete Hypershell einen gleichmäßigeren Schub auf unsere Oberschenkel ausübt. Das merken wir vor allem im Boostmodus, also bei voller Motorleistung.












Obwohl das von uns ausprobierte X1 doppelt so viel Leistung wie das Hypershell Go X hat, fühlt sich die Unterstützung auch dann angenehmer an. Das Exoskelett schleudert bei langsamerem Gehen unsere Beine nicht so stark nach vorne wie das Hypershell, sondern ist sanfter – ohne allerdings an Wirkung zu verlieren.
Wir konnten das X1 nicht in unterschiedlichen Situationen testen, unser erster Eindruck ist aber sehr positiv. Das System passt sich unseren Bewegungen an: Laufen wir schneller, reagieren die Motoren schneller. Im Boostmodus ist deutlich das Motorengeräusch hörbar, in den anderen beiden Leistungsmodi eher nicht.
Den Akku hat Dnsys vorne rechts in einer Kletthalterung verbaut. Das wirkt weniger ausgefeilt als beim Hypershell, hat aber Vorteile: Zum einen ist der Akku kleiner als der des Hypershell und lässt sich leichter entnehmen. Zum anderen sitzt er nicht in einer großen Wulst am Rücken, weshalb man sich mit dem X1 auch hinsetzen kann.
Leichter Akkuwechsel, ohne das Exoskelett abzunehmen
Der Akkuwechsel kann zudem erfolgen, ohne das Exoskelett abzunehmen (oder sich helfen zu lassen). Der Akku hat einen proprietären Anschluss und wird mittels eines Adapters mit einem USB-C-Kabel geladen. Verwenden wir die Aqua-Modi, soll der Akku geladen werden.