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DNS über HTTPS: Microsoft vereinfacht DoH-Tests in Windows

In den Windows-Insider-Builds lassen sich DNS-Optionen nun leichter ändern und auch DoH kann mit weinigen Klicks genutzt werden.
/ Sebastian Grüner
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DoH lässt sich nun einfacher in Windows testen. (Bild: Joe Raedle/Getty Images)
DoH lässt sich nun einfacher in Windows testen. Bild: Joe Raedle/Getty Images

Microsoft hat den Insider-Build 20185 seines Betriebssystems Windows 10 veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster). Damit verbessert der Hersteller vor allem den Umgang mit verschiedenen DNS-Einstellungen und erleichtert die Nutzung des neuen und verschlüsselten Protokolls DNS über HTTPS (DoH). Erste Tests dazu hatte Microsoft vor rund drei Monaten erstmals in seinen Insider-Builds bereitgestellt.

Mit dem nun verfügbaren Insider-Build wird die Möglichkeit zum Ändern des genutzten DNS eine der Hauptoptionen in den Netzwerkeinstellungen und speziell hervorgehoben. Darüber hinaus lässt sich dort nun schnell und deutlich einfacher als bisher die Nutzung des verschlüsselten DoH aktivieren. Über ein Drop-Down-Menü kann schnell zwischen dem bisher standardmäßig genutzten unverschlüsselten DNS über Port 53 gewählt werden sowie eben DoH. Darüber hinaus lässt sich über eine dritten Option DoH präferieren, die Nutzung des unverschlüsselten DNS aber ebenso erlauben, falls es etwa Probleme bei der Namensauflösung per DoH gibt.

Die vereinfachte Nutzung von DoH in den Insider-Builds von Windows ist bisher aber weiter auf jene DoH-Server beschränkt, von denen Windows weiß, dass diese über das neue Protokoll erreichbar sind. Bisher betrifft das die IP-Adressen der öffentlichen DNS-Server von Google, Cloudflare und dem IBM-Dienst Quad9. Über die Kommandozeile und das Werkzeug netsh lassen sich weitere DoH-Server zu Windows hinzufügen und nutzen. Über die neuen grafischen Optionen funktioniert das derzeit nicht.

Das Kommandozeilenwerkzeug unterstützt aktuell außerdem ausschließlich die Möglichkeit, neue DoH-Server über eine IP-Adresse und ein URI-Template zu konfigurieren. Die Nutzung von URLs statt IP-Adressen für DoH-Server, wie dies etwa in den Browsern Firefox und Chrome möglich ist, unterstützt Microsoft weiterhin nicht.


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