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DNS NET: Größtes Glasfaserprojekt in Sachsen-Anhalt startet

Eine Arbeitsgemeinschaft und DNS:NET bauen in Sachsen-Anhalt FTTB aus. Es soll eines der größten zusammenhängenden Projekte des Bundeslandes sein.
/ Achim Sawall
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Trenching der ARGE Breitband (Bild: ARGE Breitband)
Trenching der ARGE Breitband Bild: ARGE Breitband

Acht kommunale Breitbandprojekte sind mit einem gemeinsamen Spatenstich in Sachsen-Anhalt begonnen worden. Das gab der Netzbetreiber DNS:NET am 28. August 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) , der als Kompetenzpartner für den Betrieb von Glasfaserinfrastruktur für den Ausbau des den Angaben zufolge größten zusammenhängenden Glasfasernetzes des Bundeslandes agiert.

Die ARGE Breitband (Arbeitsgemeinschaft) in Sachsen-Anhalt baut das Netz in den Städten und Gemeinden Oebisfelde-Weferlingen, Verbandsgemeinde Flechtingen, Verbandsgemeinde Elbe-Heide, Niedere Börde, Barleben, Verbandsgemeinde Westliche Börde, Wanzleben-Börde und Oschersleben (Bode) aus.

In rund hundert Orten werde das Gigabit-Netz realisiert. Dabei rollten mehr als 200 bis 300 Bauleute, Ingenieure und Spezialisten zeitgleich in allen acht Gemeinden das neue Infrastrukturnetz in den weißen Flecken komplett aus. Alle Haushalte, die einen Erschließungsantrag gestellt hätten, die regionale Wirtschaft sowie alle Bildungseinrichtungen und Schulen würden per FTTB (Fiber To The Building) angebunden. Das ermöglicht Datenübertragungsraten bis hin zu 1 GBit/s aufgeteilt auf Download und Upload.

Holger Haupt, Breitbandbeauftragter der ARGE, sagte: "Glasfaser soll in jedes Haus gelegt werden und es soll dabei keine Ausnahmen oder Lücken geben. Nach der Fertigstellung sollen 100.000 Einwohner, knapp 6.000 Unternehmen und alle öffentlichen Einrichtungen, insbesondere auch alle Schulen in den Fördergebieten den Zugang zum schnellsten und modernsten Breitbandglasfasernetz haben."

In 68 Prozent der Gemeindegebiete seien weiße Flecken, in denen 1.330 Kilometer Tiefbau erfolgten. Knapp 2.600 Kilometer Leerrohre und fast 7.000 Kilometer Glasfaserkabel würden verlegt.


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