• IT-Karriere:
  • Services:

DNS-Hijacking: Hacker legen Whatsapp- und Avira-Seite lahm

Hacker haben die Webseite des Kurznachrichtendienstes Whatsapp lahmgelegt. Tagsüber war die Seite nicht erreichbar. Am Vormittag war eine politische Botschaft der palästinensischen Hackergruppe KDMS Team zu sehen. Auch die Seite des Softwareherstellers Avira war betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Botschaft auf der Whatsapp-Seite
Botschaft auf der Whatsapp-Seite (Bild: Screenshot: Stadt-bremerhaven.de)

Die Seite des Instant Messengers Whatsapp ist nicht erreichbar gewesen. Der Grund dafür war ein Hack der propalästinensischen Gruppe KDMS Team. Auf einem Screenshot, den ein Leser des Tech-Blogs Stadt-Bremerhaven am Vormittag gemacht hat, ist eine politische Botschaft der Hacker zu sehen.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Darin teilen sie mit, dass Palästina von den Zionisten gestohlen wurde. Außerdem hätten die Palästinenser das Recht, in Frieden zu leben. "Deserve to liberate their land and release all prisoners from israeli jails", fordern die Hacker.

Wie Stadt-Bremerhaven herausgefunden hat, handelte es sich nicht um einen Hack der Webseite von Whatsapp, sondern um eine Manipulation der DNS-Server, die Anfragen auf eine andere Seite umleiten - sogenanntes DNS-Hijacking.

Der Kurznachrichtendienst selbst war davon nicht betroffen. Nachrichten über den mobilen Messenger funktionierten nach wie vor.

Nachtrag vom 8. Oktober 2013, 12:30 Uhr

Auch die Website des deutschen Herstellers von Antivirensoftware Avira war nicht erreichbar. Auf dessen Seite ist dieselbe politische Botschaft zu sehen gewesen wie bei Whatsapp. Vermutlich hatten die Hacker die DNS-Anfragen ebenfalls auf einen anderen Server umgeleitet.

Heute wurde auch bekannt, dass bei der Entwicklung von Whatsapp grobe Fehler gemacht wurden. Ein niederländischer Entwickler berichtet in seinem Blog, dass das Verschlüsselungssystem des Messengers unsicher sei. Offenbar fehlten den Entwicklern grundlegende Kenntnisse über Kryptographie, schreibt der Entwickler. Angreifer könnten möglicherweise Nachrichten während der Übertragung entschlüsseln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers für 28,99€, Die Eiskönigin 2 für 19,99€, Parasite...
  2. (u. a. Transcend 430S 512GB SSD für 68,99€, Transcend 960GB SSD extern für 185,99€, Transcend...

BLi8819 09. Okt 2013

Den Ausweis muss ich aber nur einem bestimmten Personenkreis auf Nachfrage geben. Meine...

regiedie1. 09. Okt 2013

RAUBKOPIE!!11

Niaxa 09. Okt 2013

WOW zwei Internet-Seiten wurden Gehackt (bzw. der DNS Eintrag umgebogen). Hammerhartes...

Fallen Sun 09. Okt 2013

Sehr warscheinlich haben Sie einen falschen a record eintrag im DNS reingeschireben, da...

onkel hotte 09. Okt 2013

um auf die (hausgemachten) Probleme der Palästinenser aufmerksam zu machen. Bravo...


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!
  2. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  3. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann

    •  /