DNF: Fedoras neuer Paketmanager ist stabil

Der Ersatz für die bisherige Paketverwaltung Yum - DNF - ist in einer stabilen Version erschienen. Der Veröffentlichung mit dem kommenden Fedora 22 in wenigen Wochen steht damit nichts mehr entgegen.

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Fedora 22 wird DNF benutzen.
Fedora 22 wird DNF benutzen. (Bild: Fedora)

Dandified Yum (DNF), seit etwa drei Jahren in der Entwicklung, ist nun in Version 1.0 erschienen. Es gilt damit als stabil genug für den Einsatz in Fedora 22, das Ende Mai erscheinen soll. Die alte Paketverwaltung in Fedora, Yum, verwendet Python 2, "die APIs sind undokumentiert, der Algorithmus zur Auflösung der Abhängigkeiten ist kaputt, und das Überarbeiten interner Funktionen ist unmöglich", schreibt Jan Silhan.. Ein Ersatz ist also überfällig.

DNF ist keine komplette Neuimplementierung, sondern vielmehr als Fork aus Yum hervorgegangen. Die Beteiligten haben seitdem aber sehr viele interne Details an dem Code geändert. So kann DNF zum Beispiel mit Python 3 genutzt werden. Darüber hinaus hat das Team versucht, die Befehle der Kommandozeile so weit wie möglich zu bewahren. In vielen Kleinigkeiten unterscheidet sich das Verhalten aber dennoch, eine detaillierte Auflistung dieser Unterschiede steht zur Verfügung.

Mit DNF sollen die konzeptuellen Fehler von Yum überwunden worden sein. So sind nun alle per API verfügbaren Funktionen dokumentiert, und für jeden neuen Codebeitrag gibt es Tests. Außerdem nutzt DNF die externen Bibliotheken Libcomps, Librepo und Hawkey. Letztere ist ein Wrapper, um die Verwendung von Libsolv zu vereinfachen. Diese wird unter anderem in Opensuse verwendet und erlaubt es, Entscheidungen etwa bei Paketkonflikten mit SAT aufzulösen.

Das für Ende Mai geplante Fedora 22 wird DNF als Standard verwenden. Aufrufe des Befehls yum werden auf die neue Paketverwaltung umgeleitet und mit einer Warnung auf das geänderte Verhalten hingewiesen. Das alte Yum kann aber weiterhin benutzt werden, der Befehl lautet allerdings yum-deprecated.

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