• IT-Karriere:
  • Services:

DLU: Fujitsu entwickelt Deep-Learning-Chips

Neben eigenen ARM-Prozessoren für den Post-K-Supercomputer arbeitet Fujitsu auch an Deep-Learning-Einheiten. Den DLUs reicht eine niedrige Integer-Präzision, weshalb die Energie-Effizienz extrem hoch ausfallen soll. Vorerst sind dedizierte Beschleuniger angedacht, später dann On-Package-Varianten.

Artikel veröffentlicht am ,
Deep Learning Unit
Deep Learning Unit (Bild: Fujitsu)

Fujitsu hat sich ausführlicher zu seinen kommenden Spezialchips für künstliche Intelligenz geäußert, die erstmals im Frühsommer 2015 öffentlich erwähnt wurden (PDF). Die als Deep Learning Units (DLU) bezeichnete Hardware soll drastisch effizienter ausfallen als die der Konkurrenz, die Japaner sprechen von Faktor zehn. Im Rahmen der International Supercomputing Conference, die im Juni 2017 in Frankfurt stattfand, sagte Fujitsus Senior Director der AI Platform Division, Takumi Maruyama, der Fokus liege auf einer geringen Rechengenauigkeit, da diese ausreichend sei (PDF).

  • Die DLUs sollen besonders effizient sein. (Bild: Fujitsu)
  • Sie verwenden HBM2 und viele SIMD-Einheiten. (Bild: Fujitsu)
  • Die erste Generation wird dediziert, die zweite integriert. (Bild: Fujitsu)
  • Neben den DLUs wird weiter am Post-K-Computer gearbeitet. (Bild: Fujitsu)
Die DLUs sollen besonders effizient sein. (Bild: Fujitsu)
Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Hannover
  2. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB-AST, Ilmenau

Neben einfacher (FP32) und halber Gleitkommapräzision (FP16) unterstützen die Deep Learning Units daher auch INT16 und INT8, wie es etwa bei Nvidias Tesla-Beschleunigern der Fall ist. Jeder Chip besteht aus multiplen DLUs, die per Fabric untereinander und mit HBM2-Stapelspeicher verbunden sind. Jede Deep Learning Unit weist 16 Deep Learning Elements (DLE) auf, die wiederum acht SIMD-Einheiten samt sehr großen Register Files beinhalten.

Erst dediziert, dann integriert

Vorerst plant Fujitsu, die Spezialchips auf Beschleunigerkarten zu montieren, die mit dem Tofu-Interconnect miteinander sowie mit einem Host-Prozessor verbunden werden. Diese Lösung soll im Fiskaljahr 2018 erscheinen, in Zukunft möchte Fujitsu die Deep Learning Units zur CPU auf das Package setzen. Gleiches hat auch Intel mit den Knights Crest genannten ASICs vor.

Parallel zu den DLUs arbeitet Fujitsu am Post-K, dem Nachfolger des K-Computers. Das neue System nutzt selbst entwickelte ARM-Prozessoren mit den Scalable Vector Extensions für doppelte (FP64), einfache (FP32) sowie halbe Genauigkeit (FP16) und verwendet 512 Bit breite SIMDs.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 21,99€
  2. 18,69€

Folgen Sie uns
       


Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man in 15 Minuten eine Flüssigkeit in Blender animiert.

Einfache Fluid-Simulation in Blender - Tutorial Video aufrufen
Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

    •  /