DLSS Games: Spider-Man Miles Morales mit Frame Generation getestet
Spider-Man Miles Morales(öffnet im neuen Fenster) ist der aktuelle Ableger aus dem Marvel Universum, in dem wir mit dem Haupt-Charakter Miles Morales das fiktive New York von Bösewichten befreien. Typisch für Spider-Man ist dabei die Fortbewegung über Spinnenweben, die wir an Häuserwände und andere Gegenstände schießen.
Im Spiel werden wir anfangs von Peter Parker begleitet, der jedoch nach einer beinahe missglückten ersten Mission erst einmal in den Urlaub geht und unserem Haupt-Charakter damit die Stadt allein überlässt. Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, denn es gibt einen Konflikt um nichts weniger als die Kontrolle der gesamten Stadt, um die sich ein großes Unternehmen und eine kriminelle Hightech-Armee streiten.
Gespielt werden kann mit einem Controller(öffnet im neuen Fenster) , aber auch per Maus und Tastatur. Vom Spielgefühl gefällt uns die Steuerung per Controller inklusive haptischem Feedback an unserem Dual-Sense-Controller besser, die Umsetzung Maus und Tastatur ist aber trotzdem gut gelöst. Extra für das Spiel einen Controller kaufen muss daher niemand.
Die PC-Version bringt vor allem bessere Grafik
Sony bringt das Spiel nun auf den PC und hat uns gemeinsam mit Nvidia ermöglicht, die PC-Version zu testen. Neben besseren Grafikeinstellungen und Raytracing sowohl für Schatten als auch für Reflektionen bietet das Spiel auch die neuesten Techniken, um per AI-Beschleunigung höhere Bildraten zu erreichen.
Neben AMD FSR 2.1 werden Intel XeSS und Nvidia DLSS 2 sowie DLSS 3 Frame Generation unterstützt. Während die AI-Upscaling-Techniken der drei Hersteller vor allem dort helfen, wo die GPU keine ausreichenden Bildraten in der gewählten Auflösung schafft, kann DLSS Frame Generation dort weiterhelfen, wo es dieses Spiel am meisten braucht: im CPU-Limit.
Spider-Man braucht eine starke CPU – oder KI-Frames
Anfangs haben wir auf einem AMD Ryzen 7 5800X3D und einer Nvidia Geforce RTX 4090 getestet. In 4K-Auflösung mit DLAA-Anti-Aliasing und allen weiteren Grafikeinstellungen auf dem Maximalwert hatten wir eigentlich eine hohe GPU-Last erwartet. Doch sowohl die RTX 4080 als auch die Geforce RTX 4090 wurden durch den Prozessor ausgebremst. Dennoch lief das Spiel mit stabilen 60 fps, per Frame Generation sind sehr flüssige 116 fps durchschnittlich möglich.
Nach dem Wechsel auf einen Intel Core i9-13900K mit DDR5-6800CL34-Arbeitsspeicher können wir die Geforce RTX 4080 endlich ans Limit treiben und erreichen durchschnittlich 67 fps ohne DLSS 3 und 135 fps mit Frame Generation, mit der Geforce RTX 4090 kommen wir auf knapp über 160 fps. Auch an dieser Stelle zeigt sich wieder das CPU-Limit, denn bei abgeschalteter Frame Generation liegen wir nur bei knapp 80 fps und die GPU wird nicht voll ausgelastet.
Neben einer Reihe neu erschienener Spiele erhalten in den kommenden Wochen und Monaten auch eine Vielzahl an Spielen Updates, die das Feature hinzufügen. Wer den Kauf einer Nvidia-Ada-Grafikkarte plant, bekommt damit also im besten Fall mit einem simplen Update erheblich mehr Leistung.
Aktuell unterstützen folgende Titel bereits DLSS 3:
- A Plague Tale: Requiem
- Bright Memory: Infinite
- Destroy All Humans! 2 – Reprobed
- F.I.S.T.: Forged in Shadow Torch
- F1 22
- Justice
- Loopmancer
- Marvel's Spider-Man Remastered
- Marvel's Spider-Man Miles Morales
- Microsoft Flight Simulator
Weitere Titel haben darüber hinaus eine zukünftige Unterstützung angekündigt, ohne jedoch ein konkretes Datum zu nennen. Je nach Aufwand bei der Implementierung wird es vermutlich einige Titel geben, die mittelfristig beide AI-Techniken unterstützen werden. Lediglich Intel fehlt aktuell in dieser Runde, mit XeSS gibt es bisher nur eine herkömmliche Upscaling-Technologie, die allerdings auch auf GPUs der Konkurrenz funktioniert.
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