DLDSR: Nvidia bringt DLSS-Downsampling für beste Bildqualität

Bei Deep Learning Dynamic Super Resolution wird DLSS auf eine höhere als die native Display-Auflösung angewendet, was exzellent aussieht.

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Deep Learning Dynamic Super Resolution in Aktion
Deep Learning Dynamic Super Resolution in Aktion (Bild: Nvidia)

Nvidia hat Deep Learning Dynamic Super Resolution (DLDSR) für den nächsten Geforce-Treiber angekündigt, der am 14. Januar 2022 erscheinen soll. Mit DLDSR führt Nvidia eine verbesserte Variante von DLSS ein, bei welcher das Bild nicht hochskaliert, sondern dank Dynamic Super Resolution (DSR) mit mehr Pixeln berechnet wird. Das Resultat ist mit die beste Bildqualität, die für PC-Spiele derzeit verfügbar ist.

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Bisher hat Nvidia einzig DLSS als AI-gestütztes Upscaling angeboten, so wird bei Quality-DLSS intern mit 2.560 x 1.440 Pixeln gerechnet, wenn das Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln auflöst. Umgekehrt gibt es seit Jahren das Treiber-basierte DSR, womit sich die interne Render-Auflösung auf bis zu 8K (bei einem 4K-Monitor) erhöhen lässt.

Anschließend wird das Bild auf die native Ausgabe herunter skaliert, das Verfahren ist daher als Downsampling bekannt - technisch handelt es sich genau genommen um Ordered Grid Super Sampling Anti Aliasing (OGSSAA). Wer bisher DLSS mit DSR kombinieren wollte, konnte das durchaus machen, sofern das jeweilige Spiel denn DLSS und einen exklusiven Vollbildmodus unterstützt.

Sehr hohe Bildqualität dank DLDSR

Mit Deep Learning Dynamic Super Resolution übernimmt der Treiber diesen Schritt, weshalb die DSR-Option im Control-Panel um DLDSR 1,78x und DLDSR 2,25x erweitert wird. Anschließend können entsprechende Auflösungen im Spiel ausgewählt werden, was die Bildqualität signifikant verbessert, da mehr Pixel berechnet werden und zusätzlich DLSS feine Details rekonstruiert, die bei reinem DSR einzig mit sehr hoher Auflösung und entsprechend niedriger Framerate darstellbar wären.

  • DLDSR wird im Control-Panel eingeschaltet. (Bild: Nvidia)
  • Die Bildqualität von DLDSR reicht an 4K-SSAA heran. (Bild: Nvidia)
Die Bildqualität von DLDSR reicht an 4K-SSAA heran. (Bild: Nvidia)
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Anhand von Arkanes Prey zeigt Nvidia, dass DLDSR 2,25x (2.880 x 1.620) etwas langsamer läuft als natives FHD (1.920 x 1.080), jedoch in etwa die Qualität von 4K (3.840 x 2.160) erreicht - bei 143 fps anstatt 108 fps. Um Deep Learning Dynamic Super Resolution nutzen zu können, braucht es eine RTX-Grafikkarte, da DLSS auf den Tensor-Cores läuft.

Nvidia sagt, dass DLDSR mit den meisten Spielen funktioniert. Außen vor sind wie erwähnt solche ohne exklusiven Vollbildmodus, weshalb beispielsweise God of War und Halo Infinite nur indirekt unterstützt werden; als Workaround muss schlicht die Desktop-Auflösung per DSR hochgesetzt werden. Wie schon DLSS, dürfte auch DLDSR teils Artefakte wie Smearing produzieren, aufgrund der höheren Render-Auflösung fallen diese zumindest bei DSR+DLSS geringer aus als bei reinem DLSS-Upscaling.

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