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DL-Serie: Nikon sagt Premium-Kompaktkameras ab

Edel, qualitativ hochwertig - und abgesagt: Nikon wird die Kompaktkameras der DL-Serie nicht ausliefern. Wegen zu hoher Entwicklungskosten seien die Digitalkameras auf dem schrumpfenden Markt nicht profitabel.

Artikel veröffentlicht am ,
Nikon DL-Serie: Probleme bei der Bildverarbeitung
Nikon DL-Serie: Probleme bei der Bildverarbeitung (Bild: Nikon)

DL sollte Nikons neue Serie von Oberklasse-Kompaktkameras heißen. Diese werden aber nicht auf den Markt kommen. Die Gründe: technische Probleme sowie Zweifel an der Wirtschaftlichkeit.

  • Nikon DL18-50 - eine Kamera aus der Edelkompaktkamera-Serie. (Foto: Nikon)
  • Die Kameras sollten sehr gute Objektive haben. (Foto: Nikon)
  • Das L im Seriennamen stand für Lens, Objektiv. (Foto: Nikon)
  • Die zweite Kamera, die DL24-85. Alle DL-Kameras hätten einen 1-Zoll-Sensor gehabt. (Foto: Nikon)
  • Das Bedienkonzept sollte dem der DSLRs ähneln. (Foto: Nikon)
  • Die dritte DL-Kamera, die DL24-500: Gedacht war sie wohl als Zweitkamera für DLSR-Besitzer. (Foto: Nikon)
  • Doch daraus wird nichts: Gestiegene Entwicklungskosten und ein schrumpfender Markt... (Foto: Nikon)
  • ... lassen die Serie unrentabel erscheinen. (Foto: Nikon)
  • Vorgestellt hat Nikon die DL-Serie auf der CES 2016. (Foto: Nikon)
Nikon DL18-50 - eine Kamera aus der Edelkompaktkamera-Serie. (Foto: Nikon)
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Die DL-Serie war konzipiert für das obere Preissegment als sogenannte Edelkompaktkamera. Die Kameras sollten einen 1-Zoll-Chip haben und sich an digitalen Spiegelreflexkameras (DSLRs) orientieren. Nikon hatte die Serie auf der CES Anfang vergangenen Jahres angekündigt.

Nikon plante drei DL-Kameras

Drei Kameras hatte Nikon angekündigt: Die DL24-85 sollte einen Brennweitenbereich von 24 bis 85 Millimeter Kleinbildäquivalent mit einer Anfangsblende von f/1.8 bis 2.8 haben. Der Brennweitenbereich der DL18-50 wäre 18 bis 50 Millimeter Kleinbildäquivalent gewesen und hätte ebenfalls eine Anfangsblende von f/1.8 bis 2.8 gehabt. Einen deutlich größeren Brennweitenbereich hätte die DL24-500 gehabt: von 24 bis 500 Millimeter Kleinbildäquivalent mit einer Anfangsblende von f/2.8-5.6.

Die Kameras sollten im Juni 2016 auf den Markt kommen. Allerdings gab es Probleme bei der internen Verarbeitung der Bilder. Deshalb habe sich die Auslieferung der Kameras zunächst um unbestimmte Zeit verzögert, erklärt Nikon.

Die Entwicklung der Kameras sei zwar weiterbetrieben worden. Doch inzwischen seien Zweifel aufgekommen, ob Nikon mit der Kameraserie angesichts sinkender Verkaufszahlen sowie der durch die Verzögerung gestiegenen Entwicklungskosten Gewinn erzielen könne. Deshalb habe sich das Unternehmen entschlossen, die DL-Kameras nicht auf den Mark zu bringen.



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stdizer 15. Feb 2017

Schade, ich hatte die DL 1850 bereits bestellt und mich auf 18 mm im...

egal 14. Feb 2017

Ich hatte mich schon gewundert, weil man nichts neues mehr gehört hat, die sollten ja...

Pjörn 13. Feb 2017

Punkt 1 Die DL-Serie war lediglich für das Preissegment der Edelkompaktkameras...


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