Abo
  • Services:

DJI Zenmuse X7: 6K-Drohnenkamera nimmt Raw-Videos in der Luft auf

DJI hat mit der Zenmuse X7 eine neue Kamera für seine Profidrohnen vorgestellt, die 6K-Videos mit einem Super-35-Sensor aufnehmen kann. Dabei wird im CinemaDNG-Format aufgezeichnet. Der Dynamikumfang liegt bei 14 Blendenstufen. Das hat seinen Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
DJI Zenmuse X-7
DJI Zenmuse X-7 (Bild: DJI)

Die Drohnenkamera DJI Zenmuse X7 ist für professionelle Filmaufnahmen gedacht, bei denen es um eine hohe Bildqualität und Auflösung geht. DJI hat damit seine erste Digitalkamera mit einem Super-35-Sensor vorgestellt.

Stellenmarkt
  1. item Industrietechnik GmbH, Solingen
  2. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hannover

Die Kamera nimmt CinemaDNG RAW in 6K (5.016 x 3.200 Pixel) und 30 Bilder pro Sekunde auf. Mit 5,2K kann sie in Apples ProRes 422 HQ mit bis zu 30 und bei 2,7K mit 59,94 Bildern pro Sekunde filmen. In 4K-Auflösung kann die Kamera bis zu 59,94 Bilder pro Sekunde im Format Apple ProRes 4444 XQ oder in 3,9K mit CinemaDNG RAW drehen. Unterstützt werden auch H.264 und H.265.

Die DJI-Zenmuse-X7-Kamera ist mit einem neuen Bajonett ausgestattet, für das eine Reihe von Objektiven mit Brennweiten von 16 mm, 24 mm, 35 mm und 50 mm mit einer maximalen Blende von f/2,8 angeboten werden. Der Tubus ist aus Karbon gefertigt, um Gewicht zu sparen. Das 16-mm-Objektiv verfügt über einen eingebauten vierstufigen ND-Filter, während die anderen Objektive ein Filtergewinde haben, um vorhandene ND-Filter zu verwenden. Die Objektiv- und Kamerasteuerung erfolgt über eine App, die die Kontrolle über Verschluss, Blende und ND-Filter ermöglicht.

  • DJI Zenmuse X7 (Bild: DJI)
DJI Zenmuse X7 (Bild: DJI)

Der Grund für die Entscheidung gegen den PL-Mount, der bei Profikameras üblich ist, liegt auf der Hand. Das Auflagemaß des DL-Mounts (DL-Objektivfassung) beträgt etwa 17 mm, das einem Drittel der Größe eines PL-Mounts entspricht. Dadurch konnte die Kamera besonders leicht gebaut werden - die X7 samt Objektiv wiegt etwa 630 Gramm.

Zusätzlich führt DJI das DJI Cinema Colour System (DCCS) ein, damit nachträgliche Farbbearbeitungen des Filmmaterials möglich werden. Das neue Farbsystem besteht aus einer neuer D-Log-Kurve und einem D-Gamut-RGB-Farbraum. D-Log ist in der Lage, 15 Blendstufen Dynamikumfang zu codieren. Nun muss DJI es nur noch schaffen, Hersteller von Nachbearbeitungssoftware dazu zu bringen, D-Log und D-Gamut in ihre Software zu integrieren. Entsprechende Arbeiten seien bereits im Gang, signalisierte der Drohnenhersteller.

Mit der Drohne DJI Inspire 2 und der montierten Zenmuse X7 soll eine Flugzeit von bis zu 23 Minuten Flugzeit möglich sein. Die Zenmuse X7 kostet rund 3.000 Euro, die Objektive mit 16, 24 und 35 mm kosten jeweils 1.500 und das 50-mm-Objektiv 1.400 Euro. Ein Komplettpaket mit Kamera und allen vier Objektiven wird für 4.900 Euro angeboten. Die Zenmuse X7 soll Anfang November 2017 ausgeliefert werden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (-88%) 2,49€
  2. (-77%) 11,49€
  3. 111€
  4. 55,11€ (Bestpreis!)

havok2 12. Okt 2017

Ja wir haben bei unseren Sony Cinealtas 95mm Vari ND. Die kosten dann aber auch 380...


Folgen Sie uns
       


Far Cry 5 - Fazit

Im Fazit zu Far Cry 5 zeigen wir dumme Gegner, schöne Grafik und erklären, wie Ubisoft erneut viel Potenzial verschenkt.

Far Cry 5 - Fazit Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

    •  /