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DJI Phantom 4 im Test: Vier gewinnt

Die Phantom 4 kommt knapp ein Jahr nach dem letzten Update der DJI-Drohnen auf den Markt - schon damals boten die Quadcopter ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das aktuelle Modell lockt neue Piloten mit einsteigerfreundlichen Funktionen.

Artikel von Martin Wolf veröffentlicht am
Die DJI Phantom 4 vor dem Start
Die DJI Phantom 4 vor dem Start (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir hatten im vergangenen Jahr einige Drohnen im Test - nicht alle haben es überlebt. Den Titel der Einstiegsdrohne hielt bislang eindeutig die Parrot Bebop. In unserem letzten Test eines DJI-Modells schrieben wir, es sei "nur für verantwortungsvolle Personen geeignet". Das gilt zwar auch für die Phantom 4 - aber hier dürfen es auch verantwortungsvolle Personen ohne Flugerfahrung sein. Um Anfängern die Angst vor dem Absturz zu nehmen, hat DJI eine Hinderniserkennung und mehrere Modi für automatischen Flug integriert.

Inhalt:
  1. DJI Phantom 4 im Test: Vier gewinnt
  2. Erste Flugversuche
  3. App und Adrenalin
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Äußerlich hat sich einiges getan am Quadcopter von DJI. Die Rallyestreifen der vergangenen Generationen sind verschwunden, reinweiß und hochglanzpoliert entnehmen wir den Copter seiner Verpackung. Auch die ist ein Hingucker. Vorbei sind die Zeiten, in denen der angehende Pilot sich nach dem Kauf schnell einen Koffer für das teure Gerät anschaffen musste. Die Phantom 4 kommt in einem sehr stabilen Schaumstoffgehäuse. Es fasst neben Drohne und Controller auch Akku, Netzteil, acht Reserverotoren und ein iPad Mini oder Air. Letztere liegen natürlich nicht bei. Was leider auch fehlt, ist ein Verbindungskabel für die Apple-Geräte; ein Micro-USB-Kabel wird hingegen mitgeliefert. Das ist erstaunlich angesichts der Kooperation mit Apple, das inzwischen den Vertrieb von DJI-Produkten in seinen Stores übernommen hat.

DJI möchte mit der Phantom 4 neue Käuferschichten erschließen. Wer sich bislang nicht an die großen Quadcopter herangetraut hat, soll Hilfestellungen beim Einstieg bekommen - und zwar von der Drohne selbst. Sie wird mit einem System zur Hinderniserkennung beworben, und intelligente Flugmodi sollen spektakuläre Aufnahmen auch ohne Übung ermöglichen. Das klingt vernünftig, aber auch ein wenig, als würde man am Ende der Drohne einfach nur beim Fliegen zusehen. Wie die neuen Funktionen das Flugerlebnis verändern, soll unser Test zeigen.

Schmucklos, aber hübsch

Ein näherer Blick auf Front- und Unterseite der Drohne offenbart die entscheidenden Neuerungen: Vier Kameras sind zusätzlich zu den Ultraschallsensoren verbaut. Sie liefern ein dreidimensionales Bild der Umgebung und dienen der Hinderniserkennung. Apropos Kamera: Die Aufhängung der Hauptkamera ist nun rund und wirkt wie aus einem Guss. Die für stabile Bilder wichtige Entkoppelung vom Gehäuse der Drohne ist offenbar ins Innere des Fluggerätes verlegt worden. Das Modul ist nicht kompatibel zu älteren Modellen. Auch der Akku hat sich verändert, er ist mit 5350 mAh um gut 20 Prozent stärker als die Vorgänger und ebenfalls nicht mit älteren Modellen kompatibel. Gleich geblieben sind hingegen die LEDs unter den vier Motoren. Sie leuchten oder blinken in verschiedenen Farben und zeigen so Zustand und Position des Fliegers an.

  • Die Hinderniserkennung funktioniert auch bei kleinteiligen Objekten akkurat. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Smartmodi können per Tutorial ausprobiert werden. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Menüs geben umfangreiche Informationen über den Status der Drohne. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Smartmodi erlauben einen nahezu gefahrlosen Flug. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Kameraeinstellungen lassen sich im manuellen Modus alle wichtigen Parameter ändern. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Flugdaten werden für eine spätere Auswertung gespeichert. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Full-HD-Modus sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde möglich. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • ActiveTrack verfolgt Objekte oder Personen. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aus den RAW-Daten der Fotos lassen sich auch bei schwierigen Lichtverhältnissen noch ansehnliche Fotos entwickeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lieferumfang der DJI Phantom 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Controller und Akku lassen sich gleichzeitig laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schalter wählt den Flugmodus, das Rad schwenkt die Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die unteren Tasten lassen sich frei bewegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei der vier zusätzlichen Kameras befinden sich in den Beinen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Spinnenhaft: die Unterseite der Phantom 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Aufhängung des Gimbals wurde komplett überarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Micro-SD-Kartenslot befindet sich ein Micro-USB-Anschluss - er wird zum Updaten der Quadcopter-Software genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Phantom 4 bleibt auch bei Windböen stabil in der Luft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Lieferumfang der DJI Phantom 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  2. ESO Education Group, Deutschland

Die Fernsteuerung hat für viele Einstellungen Hardware-Bedienungselemente. Neben den Analogsticks für die Steuerung kann so per Knopfdruck unter anderem die Kameraaufnahme gestartet und gestoppt werden, Belichtungszeit und Neigungswinkel lassen sich mit einem Rädchen ändern. Neu ist die Pause-Taste für Flugmanöver. Sie unterbricht auf Wunsch die autonome Streckenführung. Eine Wiedergabetaste für aufgenommene Videos gibt es hingegen nicht mehr.

Erste Flugversuche 
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nickvergessen 17. Mär 2016

Der P4 ist in dieser Hinsicht völlig unbrauchbar, sofern Höhenunterschiede im Tracking...

Pjörn 15. Mär 2016

https://media2.giphy.com/media/RtzhBJv8diSf6/200w.gif https://media0.giphy.com/media...

Alexander_HH 15. Mär 2016

Über die DJI App lassen sich die LEDs in den vorderen Armen abschalten und leuchten dann...


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