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Die DJI Phantom 4 vor dem Start
Die DJI Phantom 4 vor dem Start (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Erste Flugversuche

Viele Optionen lassen sich aber ohnehin nur über das angeschlossene Smartphone oder Tablet einstellen. Zum Zeitpunkt des Tests war lediglich eine Vorabversion der iOS-App erhältlich. Auf diese in Kombination mit einem iPad Air Mini beziehen wir uns im Folgenden.

Keine Vorkenntnisse erforderlich

Die Montage der Drohne beschränkt sich auf das Anbringen der Rotoren per Klickverschluss und die Kopplung von Tablet und Controller mit einem USB-Kabel. Danach starten wir Fernbedienung und Drohne mit einem kurzen und einem längeren Druck auf den jeweiligen Power-Schalter. Die laute Tonfolge im Anschluss gibt Eingeweihten zu erkennen: Hier startet gleich eine DJI Phantom. Beide Analogsticks müssen nun nach unten gestellt werden, dann laufen die Rotoren an. Ein kurzer Druck nach oben auf den linken Stick lässt die Phantom 4 abheben. Leichter geht das natürlich per App. Hier genügt eine Berührung der Start- und Landeschaltfläche, um den Copter in anderthalb Meter Höhe zu heben.

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Dort liegt er dann buchstäblich wie ein Brett in der Luft. Durch seine relativ hohe Masse von 1.380 Gramm ist er auch durch Windstöße nicht aus der Ruhe zu bringen. Allein dieser Vorgang zaubert allen Erstlingspiloten, denen wir während unseres Tests die Starterlaubnis geben, ein Lächeln aufs Gesicht. Einsteigerfreundlichkeit ist eines der Merkmale, mit denen die Phantom 4 von DJI vermarket wird. Dazu gehört auch der "Beginnermode", der die Drohne innerhalb eines Radius' von 30 Metern hält und zusammen mit der Hinderniserkennung ein familienfreundliches Fliegen ermöglicht.

  • Die Hinderniserkennung funktioniert auch bei kleinteiligen Objekten akkurat. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Smartmodi können per Tutorial ausprobiert werden. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Menüs geben umfangreiche Informationen über den Status der Drohne. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Smartmodi erlauben einen nahezu gefahrlosen Flug. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Kameraeinstellungen lassen sich im manuellen Modus alle wichtigen Parameter ändern. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Flugdaten werden für eine spätere Auswertung gespeichert. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Full-HD-Modus sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde möglich. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • ActiveTrack verfolgt Objekte oder Personen. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aus den RAW-Daten der Fotos lassen sich auch bei schwierigen Lichtverhältnissen noch ansehnliche Fotos entwickeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lieferumfang der DJI Phantom 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Controller und Akku lassen sich gleichzeitig laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schalter wählt den Flugmodus, das Rad schwenkt die Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die unteren Tasten lassen sich frei bewegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei der vier zusätzlichen Kameras befinden sich in den Beinen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Spinnenhaft: die Unterseite der Phantom 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Aufhängung des Gimbals wurde komplett überarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Micro-SD-Kartenslot befindet sich ein Micro-USB-Anschluss - er wird zum Updaten der Quadcopter-Software genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Phantom 4 bleibt auch bei Windböen stabil in der Luft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Alle Smartmodi können per Tutorial ausprobiert werden. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)

Funktioniert denn die Hinderniserkennung nun? Kann sie auch Sträucher erkennen, und geht das auch bei Dunkelheit? Die Antworten darauf lauten: ja, ja und nein. Die Umgebungserkennung ist bei Tageslicht sehr akkurat und sieht auch kleine Gegenstände und feine Strukturen. Der Quadcopter bremst dann automatisch ab oder versucht, im automatischen Flug eine alternative Route zu finden. Wie gut das funktioniert, kann man leicht bei ausgeschalteten Motoren testen. Hält man die Drohne vor ein Objekt, oder nähert man sich in Sichtweite der Frontkameras, dann zeigt das Tablet oder Smartphone am oberen Displayrand mehrere Balken mit Entfernungsangaben an. Färben sie sich rot, ist das Objekt zu nahe.

Kunstflug für Einsteiger

Die zusätzlichen Kameras ermöglichen aber auch völlig neue Flugmodi, die bislang wesentlich teureren Modellen vorbehalten waren. "ActiveTrack" ermöglicht es dem Piloten beispielsweise, ein Objekt oder eine Person auf dem Display zu markieren - die Phantom folgt dann dessen Bewegungen. "TapFly" steuert die Drohne per Touch an einen beliebigen Punkt in der Landschaft. Dabei muss nicht die Karte aufgerufen werden, es genügt, auf das Videobild zu tippen.

Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man vom eigenen Quadcopter umkreist über das Feld geht. Mit ein wenig Phantasie lassen sich zahlreiche Szenarien erdenken, in denen diese "Smart Modes" erstaunliche Bilder liefern. Wir hatten auch ohne künstlerischen Anspruch unseren Spaß damit, dem Drohnenauge auf offenem Feld durch Zick-Zack-Lauf zu entfliehen. Für alle Modi gibt es leicht zugängliche Tutorials, die bei Bedarf immer wieder eingeblendet werden können. Verliert der Copter sein Zielobjekt, bleibt er in der Luft stehen.

Auch ohne Markierung auf dem Display funktionieren übrigens die von den Vorgängern bekannten autonomen Modi. "Follow me" lässt den Copter in zehn Metern höhe hinter dem Piloten herfliegen - basierend auf den Positionsdaten des Controllers. "Point of interest" hält die Kamerasicht auf ein Objekt gerichtet, und "Waypoints" fliegt eine vorgegebene Strecke ab. "Course lock" und "Home lock" richten die Drohne in Startrichtung oder eine vorgegebene Himmelsrichtung aus - jegliche Flugbewegung erfolgt dann in die gewählte Direktion.

  • Die Hinderniserkennung funktioniert auch bei kleinteiligen Objekten akkurat. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Smartmodi können per Tutorial ausprobiert werden. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Menüs geben umfangreiche Informationen über den Status der Drohne. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Smartmodi erlauben einen nahezu gefahrlosen Flug. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • In den Kameraeinstellungen lassen sich im manuellen Modus alle wichtigen Parameter ändern. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle Flugdaten werden für eine spätere Auswertung gespeichert. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Full-HD-Modus sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde möglich. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • ActiveTrack verfolgt Objekte oder Personen. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Aus den RAW-Daten der Fotos lassen sich auch bei schwierigen Lichtverhältnissen noch ansehnliche Fotos entwickeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lieferumfang der DJI Phantom 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Controller und Akku lassen sich gleichzeitig laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schalter wählt den Flugmodus, das Rad schwenkt die Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die unteren Tasten lassen sich frei bewegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei der vier zusätzlichen Kameras befinden sich in den Beinen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Spinnenhaft: die Unterseite der Phantom 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Aufhängung des Gimbals wurde komplett überarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Micro-SD-Kartenslot befindet sich ein Micro-USB-Anschluss - er wird zum Updaten der Quadcopter-Software genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Phantom 4 bleibt auch bei Windböen stabil in der Luft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
ActiveTrack verfolgt Objekte oder Personen. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)

Die letztgenannten Modi sind vor allem dann wichtig, wenn der Quadcopter sich nicht mehr in Sichtweite befindet. Das ist zwar in Deutschland nicht erlaubt, aber mit einer theoretischen Reichweite von 3,5 Kilometern für die europäische Version der Phantom 4 nicht unmöglich. Für solche Fälle verfügt die Drohne auch über einen "Return-Home"-Knopf auf dem Controller und in der App.

 DJI Phantom 4 im Test: Vier gewinntApp und Adrenalin 

eye home zur Startseite
nickvergessen 17. Mär 2016

Der P4 ist in dieser Hinsicht völlig unbrauchbar, sofern Höhenunterschiede im Tracking...

Pjörn 15. Mär 2016

https://media2.giphy.com/media/RtzhBJv8diSf6/200w.gif https://media0.giphy.com/media...

Alexander_HH 15. Mär 2016

Über die DJI App lassen sich die LEDs in den vorderen Armen abschalten und leuchten dann...



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