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DJI Matrice 100: Drohne spürt Falschparker auf

DJI hat mit der Matrice 100 eine neue Drohne für Entwickler vorgestellt, die mit zahlreichen Sensoren bestückt werden kann. Erstmals ist auch ein optionales Antikollisionssystem nutzbar. Forscher aus Schanghai haben die Drohne zusammen mit Intel schon zur Parkraumüberwachung umgerüstet.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Matrice 100
Matrice 100 (Bild: DJI)

Der taiwanische Hersteller DJI hat mit der Matrice 100 eine Drohne für Entwickler vorgestellt, die mit einem Antikollisionssystem ausgerüstet werden kann, das auf Sternkameras und Ultraschallsensoren basiert und mit dem Steuerrechner verbunden wird. DJI Guidance kostet 1.000 US-Dollar extra und kann Objekte 20 Meter rund um und unter der Drohne erkennen. Das System soll auch genutzt werden können, um das Fluggerät zentimetergenau in der Luft positionieren und halten zu können.

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Die Drohne kann auch mit anderen Sensoren bestückt werden, die mit USB oder seriellen Anschlüssen ausgerüstet sind. SDKs für die Drohne und ihre Steuerung hat DJI bereits vorgestellt.

Ein Betatester-Team aus Schanghai von der Fudan-Universität hat die Drohne bereits vorab ausprobiert und zusammen mit Intel eine Technik entwickelt, die die Tiefeninformationen des Guidance-Sensorensystems nutzen kann, um als fliegende Politesse zu arbeiten. Die Drohne kann Falschparker erkennen und wohl auch gleich filmen. Sie tastet dazu vordefinierte Flächen ab, die nicht als Parkplätze ausgewiesen sind und erkennt dort abgestellte Fahrzeuge.

Die DJI Matrice 100 soll 20 Minuten mit einer Akkuladung fliegen und 1 kg Nutzlast befördern können. Der Quadcopter kann auch mit einem zweiten Akku versehen und dann 40 Minuten in der Luft gehalten werden.

  • DJI Matrice 100 (Bild: DJI)
  • DJI Matrice 100 (Bild: DJI)
  • DJI Matrice 100 (Bild: DJI)
  • DJI Matrice 100 (Bild: DJI)
  • DJI Matrice 100 (Bild: DJI)
  • DJI Matrice 100 (Bild: DJI)
DJI Matrice 100 (Bild: DJI)

Der Hersteller FLIR hat die Drohne bereits mit seinen extrem kleinen Infrarotsensoren vom Typ Lepton ausgerüstet, die eine Auflösung von 80 x 60 Pixeln bieten und Wärmebildaufnahmen aus der Luft machen können. Das System bietet sich an, um Fahrzeuge, Personen und Tiere im Dunkeln zu erkennen.

Die Drohne kann ihre Videoaufnahmen mit DJIs Funktechnik Lightbridge übertragen, die auch in der Drohne Inspire 1 zum Einsatz kommt. Auf den Gimbal Zenmuse X3 kann eine Kamera montiert werden, wobei nicht nur die 4K-Kamera von DJI verwendet werden kann, sondern jede andere Kamera mit HDMI-Anschluss. Weitere Details zu Anschlüssen, der Programmierbarkeit der Drohne und anderen Daten liefert das technische Datenblatt des Herstellers.

Mit einem Preis von rund 3.300 US-Dollar für die M100 und noch einmal rund 1.000 US-Dollar für das Antikollisionssystem ist die Drohne kaum für Privatanwender gedacht. Ende Juni sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden. Besonders das Unfallverhütungssystem dürfte auch andere Marktteilnehmer brennend interessieren.



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mac4ever 10. Jul 2015

Richtig. Besonders die Lärmbelastung ist nicht zu unterschätzen. Und es ist zu erwarten...

Anonymer Nutzer 11. Jun 2015

Na jetzt mal nicht die Spekulationen durch stumpfe Fakten abwürgen...

goosefx 10. Jun 2015

Na dann löst sich doch das Problem mit der Globalen Erwärmung... ist der Luftraum überall...

Bouncy 10. Jun 2015

Ja, so wie Google Maps immer die englische Schreibweise anzeigt, wenn ein Wort...


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