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DJI: Halterung macht Drohnenkamera zur Steadicam

DJI hat eine Halterung für seine Kamera vorgestellt, die normalerweise an der Drohne Inspire 1 hängt. Damit kann die 4K-Kamera mit der Hand am Boden geführt werden. Dank ihrer kardanischen Aufhängung lässt sie sich auch durch heftige Bewegungen kaum aus der Ruhe bringen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Die 4K-Kamera der Inspire 1 mit Handsteuerung
Die 4K-Kamera der Inspire 1 mit Handsteuerung (Bild: DJI)

DJI hat als erster Drohnenhersteller eine Lösung entwickelt, mit der das ausgeklügelte System zur Bildstabilisierung bei Drohnen auch ohne Fluggerät verwendet werden kann. Drohnen führen teilweise recht abrupte Manöver durch, deshalb werden schon seit langer Zeit kardanische Aufhängungen - sogenannte Gimbals - zur Bildstabilisierung verwendet. Diese motorgesteuerten Kameraträger gleichen die Bewegungen der Flugplattform aus, damit ein ruhiges Bild entsteht. Das interessiert natürlich nicht nur Drohnenpiloten, sondern auch Kameraleute am Boden.

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Über die Halterung wird die Kamera gesteuert und mit Strom versorgt. Eine Akkuladung soll für rund 70 Minuten Filmaufnahmen ausreichen.

Die 4K-Kamera lässt sich so ähnlich wie eine Steadicam führen - sogar beim Laufen kann sie butterweiche Aufnahmen liefern. Der Benutzer kann zwischen zwei Modi wählen: Entweder gleicht die Halterung die Bewegungen durch Gegenmanöver aus, oder sie behält ein vorher bestimmtes Motiv im Fokus, wobei das Smartphone oder Tablet als Sucher und zur Einstellung des Geräts dient.

Was die Halterung kosten wird, ist noch nicht bekannt. Vermutlich soll sie im zweiten Halbjahr 2015 in den Handel kommen.

Der DJI Inspire 1 ist ein Quadcopter mit einer darunter angehängten Kamera mit einer Auflösung von 4K, die beweglich und vom Boden aus steuerbar ist. Das Kameraobjektiv besitzt einen Blickwinkel von 94 Grad. Das 4K-Video wird mit 24 oder 40 Bildern pro Sekunde gemacht. Alternativ ist Full-HD mit 24 bis 60 fps (MPEG-4 AVC/H.264) möglich. Fotos haben eine Auflösung von 12 Megapixeln. Der 1/2,3 Zoll-Sensor ist im CMOS-Verfahren gefertigt und stammt von Sony.

Die DJI Inspire 1 ist mit rund 2.860 Euro in der Version mit einer Fernsteuerung oder rund 3.300 Euro mit zwei Fernbedienungen deutlich teurer als die Einsteigermodelle des Herstellers, die weiterhin angeboten werden. Mit rund 2,9 kg ist sie zudem erheblich schwerer und misst 438 x 451 x 301 mm.



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sotix 06. Jan 2015

So wie ich es verstanden habe geht es hier darum, dass dieser Gimbal Teil der Drohne ist...


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