Steuerung der DJI FPV - klassisch oder Wii?

Die Flugsteuerung erfolgt über einen von zwei erhältlichen Controllern. Die klassische Variante ähnelt einem Videospielcontroller: die zwei abnehmbaren Analogsticks und Schultertasten mit sehr guter Haptik machten in unserem Test einen sehr guten Eindruck. Nicht ganz so leicht flogen wir mit dem zweiten Steuerknüppel. Dieser erinnert ein wenig an die Motion-Controller einer Nintendo Wii. Die Geschwindigkeit reguliert ein stufenlos mit dem Zeigefinger bedienbarer Abzug, Richtung und Neigung werden über Bewegungen der Hand gesteuert. Klingt simpel und ist es auch - doch wer sich einmal an die schnellen Flugbewegungen des normalen Controllers gewöhnt hat, dem kommt der Motion-Controller etwas lahm vor.

Stellenmarkt
  1. Junior Content Operator (m/w/d)
    HV Fernsehbetriebs GmbH, Landshut
  2. IT Systemadministrator (w/m/d)
    Bechtle IT-Systemhaus GmbH & Co. KG, Bielefeld
Detailsuche

Vor dem ersten Start empfehlen wir, zumindest eines der Einführungsvideos von DJI anzusehen, oder besser noch: zu trainieren. Dazu gibt es eine App, die mit Controller, Brille und Smartphone funktioniert. Leider ist sie nicht sonderlich stabil und wir brauchten mehrere Versuche, um sie in Verbindung mit Headset und Controller zu starten. Wenn sie einmal läuft, lassen sich einfache und fortgeschrittene Parcours abfliegen und man kann sich mit der Steuerung vertraut machen. Dass die App derzeit nur für iOS erhältlich ist, empfinden wir als großes Manko.

Wenn das Zubehör bereit und geladen ist, kann es eigentlich losgehen - wenn man sich an die Vorschriften hält.

Die DJI FPV ist mit fast 800 Gramm kein Leichtgewicht. Das bedeutet auch, dass vor dem ersten Flug sichergestellt sein sollte, dass alle aktuellen Rechtsvorschriften eingehalten werden. Da sie in der Klasse über 500 Gramm angesiedelt ist, sind eine Registrierung, ein "Drohnenführerschein" und natürlich eine Versicherung notwendig.

  • Die DJI FPV hat eine eher ungewöhnliche Form. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Akku wird an der Rückseite eingesteckt, er kann nicht über USB-C geladen werden. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Controller ist sehr gut verarbeitet und liegt angenehm in der Hand. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Der Motion Controller ist ebenfalls ergonomisch, aber die Steuerung gewöhnungsbedürftig. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Das Set für die DJI FPV. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Am Headset ist eine LED-Matrix angebracht, die Statusinformationen anzeigen kann. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Alle Menüeinstellungen erfolgen in der Brille. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Dank heller, verschiedenfarbiger LEDs an den Beinen ist der Quadcopter gut zu erkennen. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
  • Die DJI FPV kann lediglich .jpgs fotografieren, die Auflösung beträgt 8 Megapixel. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
Die DJI FPV hat eine eher ungewöhnliche Form. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)
Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Derzeit gelten für Bestandsdrohnen, die vor dem 1. Mai 2021 gekauft wurden, noch Übergangsregelungen, die einen Betrieb vereinfachen. Spätestens ab 2023 entfallen diese aber. Wir raten dringend dazu, sich vor dem Kauf über die rechtliche Lage zu informieren und eventuelle Aufstiegsbeschränkungen an den gewünschten Flugorten zu recherchieren. Hinzu kommt, dass beim Flug mit Headset immer eine zweite Person (Spotter) anwesend sein muss, um den Multicopter im Auge zu behalten.

Robust und gut reparierbar

Um das zu erleichtern, hat die DJI FPV neben etlichen Sensoren und Kameras für die Hinderniserkennung auch mehrere gut sichtbare LED-Leuchten, die sogar per Farbänderung den Status der Drohne signalisieren können. Der Akku ist simpel austauschbar, muss aber mit einem speziellen Netzteil geladen werden - es gibt keine USB-C-Schnittstelle. Der Akku soll nach Herstellerangaben für bis zu 20 Minuten Flug ausreichen.

DJI FPV Combo - First-Person View Drohne Flycam Quadrocopter UAV, OcuSync 3.0 HD-Übertragung, 4K-Video, Superweites 150 ° FOV, Beeindruckendes Flugerlebnis

Diesen Wert schafften wir im Test kein einziges Mal. Zu verlockend ist der Rausch der Geschwindigkeit - und je schneller wir flogen, desto rasanter entleerte sich natürlich auch der Akku. Man sollte also beim Kauf definitiv mehrere Akkus mit in den Warenkorb packen. Dazu sei gesagt, dass die DJI FPV für ihre Klasse - also Renndrohnen - immer noch exzellente Flugzeiten ermöglicht.

Was uns sofort gefiel, waren die robuste Bauweise und die Möglichkeit, Komponenten einfach auszutauschen. Da Renndrohnen wesentlich öfter in Crashs verwickelt sind, ist es wichtig, dass Reparaturen selbst vorgenommen werden können. Die DJI-Fly-App bietet sogar die Möglichkeit, den Zustand des Multicopters zu analysieren und Schwachstellen zu identifizieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 DJI FPV im Test: Adrenalin und AdleraugeDJI FPV vermittelt Fluggefühl eines Mini-Jets 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
CDU-Sicherheitslücke
Juristische Drohungen schaden der IT-Sicherheit

Dass eine Person, die verantwortungsvoll eine Sicherheitslücke gemeldet hat, dafür juristischen Ärger bekommt, ist fatal und schadet der IT-Sicherheit.
Ein IMHO von Hanno Böck

CDU-Sicherheitslücke: Juristische Drohungen schaden der IT-Sicherheit
Artikel
  1. Kritik der Community: Microsoft schaltet Kommentare unter Windows-11-Video ab
    Kritik der Community
    Microsoft schaltet Kommentare unter Windows-11-Video ab

    In einem Youtube-Video verteidigt Microsoft die Bedingungen von Windows 11. Die Community ist außer sich, Kommentare werden geblockt.

  2. Connect-App: CDU zeigt offenbar Hackerin nach Melden von Lücken an
    Connect-App  
    CDU zeigt offenbar Hackerin nach Melden von Lücken an

    Nach dem Auffinden einer Lücke in einer CDU-App zeigt die Partei nun die Finderin an. Der CCC will deshalb keine Lücken mehr an die CDU melden.

  3. Datenübertragung: Flüssigkernfaser könnte Glasfaser ersetzen
    Datenübertragung
    Flüssigkernfaser könnte Glasfaser ersetzen

    Schweizer Forscher haben eine Faser entwickelt, die Daten genauso gut überträgt wie eine Glasfaser, aber dieser gegenüber Vorteile hat.

Fotobar 24. Jun 2021 / Themenstart

Olympia hat nichts mit Kraft zu tun sondern mit körperlicher Geschicklichkeit, Technik usw.

Fotobar 24. Jun 2021 / Themenstart

Auch dein Auto musst du "aktivieren" - nennt sich Zulassung / ANmeldung. Dann bekommst...

Pausen 17. Jun 2021 / Themenstart

Das kommt auf deinen Einstatzbereich ein. Im Racing ist die Latenz zu hoch. Da beweget...

Pausen 17. Jun 2021 / Themenstart

Die Drohne geht leider sehr schnell kaputt. Anstelle von Karbon ist diese hier komplett...

Nutzer-name 15. Jun 2021 / Themenstart

Seit dem hat sich dein Garten massiv verkleinert? Oder hat sich dein Garten in Richtung...

Kommentieren



  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Speicherwoche bei Saturn Samsung • Robas Lund DX Racer Gaming-Stuhl 153,11€ • HyperX Cloud II Gaming-Headset 59€ • Bosch Professional Werkzeuge und Messtechnik • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • 60 Jahre Saturn-Aktion [Werbung]
    •  /