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DJI Copilot von Lacie: Festplatte kopiert SD-Karten ohne separaten Rechner

Insbesondere für Drohnenpiloten hat die Seagate-Tochter Lacie zusammen mit DJI eine mobile, akkubetriebene Festplatte entwickelt. Wer will, braucht dann keinen Rechner mehr zu starten, um seine Daten zu sichern. Doch selbst Seagate weiß nicht, was die Festplatte genau beherrscht.

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Festplatte und Powerbank in einem
Festplatte und Powerbank in einem (Bild: Lacie/Seagate)

Mit dem DJI Copilot hat Lacie eine Lösung für Drohnenpiloten und ihren Bedarf an Datensicherung vorgestellt. Die Festplatte im etwas bulligen Gehäuse hat eine 2-TByte-Festplatte und einen regulären SD-Kartenleser. Dabei braucht das System weder eine externe Stromversorgung noch einen Rechner für den Kopiervorgang. Der interne Akku samt eines Minisystems kümmert sich um die Datenübertragung. Die Festplatte eignet sich natürlich nicht nur für Drohnenpiloten. Auch Fotografen oder Filmer sollten das System nutzen können. Lacie vermarktet die Platte aber explizit an Drohnenpiloten.

  • DJI Copilot (Bild: Lacie)
  • DJI Copilot (Bild: Lacie)
  • DJI Copilot (Bild: Lacie)
  • DJI Copilot (Bild: Lacie)
DJI Copilot (Bild: Lacie)
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Das Konzept ist an sich nicht neu. Lange her ist etwa Olympus' Dimo-Projekt. Mit einem Adapter wurde die Kamera an ein MO-Laufwerk angeschlossen und die Bilder direkt auf die magnetooptischen 3,5-Zoll-Disks kopiert. Es gab sogar Laufwerke mit Kartenleser (Fujitsu Dynamo Photo). Solche Lösungen sind allerdings wieder aus der Mode gekommen. Die Lacie-Mutter Seagate hat 2017 bereits das DJI Flydrive vorgestellt, das einen Host braucht. Mit dem Akku geht Lacie einen Schritt weiter.

Auf Nachfrage konnte Seagate allerdings kaum Details nennen. Der Akku wird mit 5.300 mAh angegeben. Bei einer Spannung von 3,6 bis 3,8 Volt dürfte das 19 bis 20 Wattstunden entsprechen. Die Akkulaufzeit gibt Seagate kurioserweise in Byte an. Maximal 1 TByte sollen sich mit vollem Akku transferieren lassen. Wobei die Aussage ziemlich nutzlos ist, da mit einer langsamen SD-Karte der Wert wohl kaum erreicht werden dürfte. Und viele kleine Dateien haben vermutlich ebenfalls Auswirkungen auf eine Laufzeitangabe in Bytes.

Die mobile Festplatte lässt sich aber noch anderweitig verwenden. So ist ein Lightning-Anschluss zum Aufladen von iOS-Geräten integriert, allerdings ohne Fast Charge. Einen USB-A-Anschluss gibt es neben USB Typ C ebenfalls. Aufgeladen wird die Festplatte laut Seagate entweder per USB Typ C oder mit einem separaten Netzteilanschluss. Die Festplatte ist zudem vor Stürzen durch ein robustes Gehäuse etwas abgesichert.

Die Festplatte soll zum Ende des ersten Quartals 2018 auf den Markt kommen und wird rund 400 Euro kosten.



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