Workflow: Mehr Freiheit in der Luft, mehr Arbeit danach
In der Nachbearbeitung zeigt sich allerdings die Kehrseite des professionelleren Ansatzes. Die Avata 360 nimmt Piloten beim Flug viel Arbeit ab, verlangt dafür aber nach der Landung umso mehr. Wer das Potenzial der 360-Grad-Aufnahmen vollumfänglich nutzen will, muss Material ausgiebig sichten, Perspektiven festlegen, Keyframes setzen und den endgültigen Bildausschnitt aktiv gestalten. Die Drohne spart also nicht einfach Arbeit ein, sie verlagert sie.
An dieser Stelle zeigt sich ein weiterer Unterschied zur A1. Antigravity bietet bei App und Software derzeit definitiv den runderen Zugang. Vor allem das automatische Erstellen kurzer Clips per Smartphone-App erleichtert den Einstieg und beschleunigt den Workflow. DJI verlangt an dieser Stelle mehr Handarbeit. Die Desktop-Nachbearbeitung geht aber grundsätzlich in eine ähnliche Richtung.
Die Nachbearbeitung am PC verlangt jedoch nicht nur Geduld, sondern auch starke Hardware. Selbst auf unserem Testrechner mit Intel Core Ultra 7 258V und 32 GByte RAM ruckelte die Vorschau in DJI Studio teilweise spürbar. Wer regelmäßig mit 360-Grad-Material in 8K hantiert, sollte diesen Punkt nicht unterschätzen.
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