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Flugverhalten und Robustheit

Auch beim Flugverhalten setzt DJI einen anderen Schwerpunkt als Antigravity. Die Avata 360 liegt satter in der Luft, reagiert direkter auf Eingaben und vermittelt insgesamt mehr Reserven. Das zusätzliche Gewicht wirkt sich dabei nicht negativ aus, im Gegenteil: Gerade bei Wind und in dynamischeren Situationen profitiert die DJI-Drohne davon, dass sie stabiler auf Kurs bleibt.

Gleichzeitig fliegt sie spürbar sportlicher als die A1. Wenn man den Vergleich bemühen will, erinnert die Avata 360 eher an einen Sportwagen, die A1 mehr an einen Familienkombi. Dazu passt allerdings auch die Lautstärke: Die Avata 360 ist deutlich präsenter als die A1 und zieht durch ihr hochfrequentes Surren viel Aufmerksamkeit auf sich.

Außerdem zeichnet sich die Konstruktion durch mehr Stabilität aus. Das massive Design mit integrierten Propellerschützern wirkt nicht nur auf dem Papier widerstandsfähiger, sondern vermittelt auch im Flug mehr Vertrauen. Anders ausgedrückt: Mit der Avata 360 traut man sich eher, enger und mutiger zu fliegen. Dazu trägt auch die (abschaltbare) Hinderniserkennung bei, die DJI spürbar aggressiver abgestimmt hat als bei der A1.

Trotzdem ist auch die Rundum-Hinderniserkennung nicht unfehlbar. Im Test kam es vereinzelt zu Crashs, weil die Drohne Hindernisse nicht sauber erkannte, etwa einzelne Äste. Die Avata 360 überstand diese Unfälle allerdings durch die Bank problemlos und ohne Defekte.


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