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DJI Avata 360: Heavy Duty statt Spielzeug

Schon beim Auspacken wird schnell deutlich, dass DJI bei der Avata 360 einen anderen Schwerpunkt setzt als Antigravity bei der A1. Während die A1 das 360-Grad-Prinzip vor allem über Fluggefühl, Immersion und einen vergleichsweise niedrigschwelligen Zugang definiert, wirkt die Avata 360 vielmehr wie ein robusteres und professionelleres Werkzeug.

Das zeigt sich in erster Linie an der Bauweise. DJI setzt auf ein massives Cine-Whoop-Design mit voll integrierten Propellerschützern. Die Avata 360 wirkt deutlich weniger filigran als die A1 und vermittelt mehr Reserven für den raueren Einsatz.

Auch bei den Steuerungsoptionen verfolgt DJI einen anderen Ansatz und lässt Nutzern deutlich mehr Wahl als Antigravity bei der A1. Die Avata 360 unterstützt neben Goggles (Goggles 3 und Goggles N3) auch eine klassische Fernsteuerung (RC 2), Motion Controller (RC Motion 3) und einen FPV-Controller (FPV-Fernsteuerung 3).

Dadurch passt sie sich besser an unterschiedliche Einsatzzwecke an, vom eher konventionellen Solo-Dreh bis zum stärker FPV-orientierten Flug. Die A1 ist hier bislang klar eingeschränkter, weil sie sich aktuell nur mit Goggles fliegen lässt.

Rechtliches: Mehr Anspruch auch am Boden

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Avata 360 nicht so unkompliziert auftritt als die Antigravity A1. Mit rund 455 Gramm liegt sie deutlich über der 250-Gramm-Grenze. In Deutschland verlangt das mehr Aufmerksamkeit. Registrierung und EU-Kompetenznachweis A1/A3 sind beispielsweise Pflicht, dazu kommen strengere Vorgaben bei Einsatzorten und Abständen.


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