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DIY:
Wie man einen Lowcost-Laser zum Plasmacutter umbaut

Die Funken fliegen: Ich habe meinen Lasergravierer mit meinem Plasmaschneider kombiniert – und es irgendwie geschafft und einiges gelernt!
/ Nico Ruch
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So sieht der Versuchsaufbau unseres Autors aus - der erste Schnitt gelingt noch sehr gut! (Bild: Nico Ruch)
So sieht der Versuchsaufbau unseres Autors aus - der erste Schnitt gelingt noch sehr gut! Bild: Nico Ruch

Seit ein paar Monaten lebt in meinem Technikhaushalt ein kleiner und einfacher Lasergravierer, ein Atomstack A5 Pro. Mit diesem 5 Watt "starken" Laser lässt sich in Holz gravieren oder Papier/Pappe schneiden. Es ist ein schönes kleines Einsteigermodell, mit dem ich meine ersten Schritte in die Laserwelt gemacht habe. Etwa zur gleichen Zeit hat ein Plasmaschneider PPS-40-B3 seinen Weg in meine Werkstatt gefunden. Mit dem kleinen und handlichen Gerät habe ich angefangen, mir die Blechbearbeitung etwas zu vereinfachen. Denn damit waren Schnittformen möglich, die ich zuvor mit Blechscheren nicht oder nur sehr schwer hinbekommen habe.

Eines Tages stand ich dann nach einem Wochenende mit Blecharbeiten vor dem Lasergravierer und dachte mir: "Was wäre, wenn die zwei Geräte heiraten? Könnte man mit einfachen Mitteln einen automatischen Lasercutter bauen?" Dann könnte ich auch komplexe Formen automatisch nach Zeichnung aus Blech anfertigen. Der Gedanke brauchte ein paar Monate, um zu reifen, doch dann setzte ich zur Umsetzung an. In diesem Erfahrungsbericht zeige ich, wie ich diese zwei Geräte miteinander verbunden habe und vor welchen Herausforderungen ich bei diesem Projekt stand.

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