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DIY:
RFID-Tags für eigene Projekte nutzen

Für wenige Euro lassen sich mit einem RFID-Reader Projekte einfach steuern und schalten. Wir erklären , was dafür nötig ist und wie es funktioniert.
/ Johannes Hiltscher
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Kostet keine 15 Euro und ermöglicht viele Projekte: Ein Raspberry Pi Pico W, ein RFID-Modul und ein Tag. (Bild: Johannes Hiltscher, Golem.de)
Kostet keine 15 Euro und ermöglicht viele Projekte: Ein Raspberry Pi Pico W, ein RFID-Modul und ein Tag. Bild: Johannes Hiltscher, Golem.de

RFID-Tags und passende Platinen zum Auslesen kosten nur wenige Euro. Zusammen mit einem Mikrocontroller ermöglichen sie viele Schalt- und Steueraufgaben – kontaktlos. Wir zeigen, wie der verbreitete MFRC522-Chip funktioniert, wie die günstigen Mifare-Tags aufgebaut sind und angesprochen werden. Natürlich gibt es wieder Code dazu, auch eine Projektidee haben wir bereits: Mit dem Raspberry Pi Pico W wollen wir ein Zeiterfassungssystem bauen, das sich bequem über den Webbrowser bedienen lässt. Auch für andere Projekte, bei denen geschaltet wird, eignen sich die kontaktlosen und günstigen Tags, ein Beispiel ist die beliebte Phoniebox(öffnet im neuen Fenster) .

Die seit Januar 2023 verpflichtende Arbeitszeiterfassung gab den Anlass für die Projektidee. Im Alltag haben wir nämlich schnell bemerkt, dass wir oft vergessen, Arbeits- und Pausenzeiten zu notieren. Bequemer ist es da, schnell einen RFID-Transponder an ein Lesegerät zu halten. Selbst gebaut kostet das nicht einmal 15 Euro (die Arbeitszeit unterschlagen wir großzügig). Die Platine mit dem Transponder-Chip ist schnell angesteckt, damit zu arbeiten, ist allerdings etwas aufwendiger.

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