DIY: Microsoft und iFixit bringen Reparatursets fürs Surface Pro

Das Recht auf Reparatur soll in den USA künftig besser durchgesetzt werden. Microsoft und iFixit bieten deshalb bereits Sets für Surface an.

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Das Surface Display Debonding Tool hilft beim Öffnen des Surface Pro.
Das Surface Display Debonding Tool hilft beim Öffnen des Surface Pro. (Bild: iFixit)

Microsoft und das Team von iFixit kooperieren und stellen ein neues Reparaturprogramm vor. Mit speziellen Reparaturkits sollen Besitzer von Surface-Geräten ihre Hardware auch selbstständig öffnen und bei Bedarf reparieren können. Die Kooperation kann als Maßnahme für das kommende Recht auf Reparatur gesehen werden. "OEM-Werkzeuge zu haben, gibt Reparateuren die Möglichkeit, die Geräte ihrer Kunden länger im Betrieb zu halten", sagt Kyle Wiens, CEO von iFixit.

Eines dieser Tools ist das Surface Display Debonding Tool. Da viele Microsoft-Geräte mit Klebstoff fest verbunden sind, kommt das Werkzeug mit einer Auswahl an Plektren, um ein Panel oder eine Schale auszuhebeln. Mithilfe eines Slots in der Mitte werden Plektren arretiert und dann nur so tief zwischen Display und Gehäuse gesteckt, dass keine internen Bauteile beschädigt werden können. Das Tool wird von Microsoft entwickelt und von iFixit unter der eigenen Marke verkauft. Es ist für das Surface Pro 7+, Pro 8 und Pro X gedacht.

iFixit will unabhängig bleiben

Außerdem bietet iFixit optionale Displayrahmen an. Diese werden beim Zusammenbau gebraucht, um ein Display mit Klebstoff wieder einzusetzen. Dabei wird das Panel von oben mit Gewichten beschwert und wackelt nicht. Gewichte und eine Unterlegmatte aus EVA-Schaum liegen dem Set bei. Es wird in zwei Versionen angeboten: für das Surface Pro 7+ und für das Pro 8 und Pro X.

Auf die Frage hin, ob iFixit durch die Kooperation mit Microsoft in der eigenen Berichterstattung nun beeinflusst werden könnte, antwortet die Firma mit einem klaren Nein. "Wir werden weiterhin kostenlose DIY-Reparierinformationen und Teile für Microsoft-Geräte anbieten", schreibt iFixit. "Wir werden zudem weiterhin Microsoft-Produkte auseinanderbauen und objektiv bewerten".

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