Zusammenbau des Framework Laptop 3: Verfügbarkeit und Fazit
Kunden, die einen Framework Laptop bestellen wollen, reservieren sich ihr Exemplar auf der Webseite. Der Hersteller produziert sie dann in unterschiedlichen Wellen. Beim aktuellen Modell mit Intel Raptor Lake wurden beispielsweise bisher drei Wellen an Geräten ausgeliefert. Der Startpreis für den Laptop mit Intel Core i5-1340P, 8 GByte RAM und 256 GByte SSD-Kapazität liegt bei 1.200 Euro.
Für das Modell mit Core i7-1360P, 16 GByte Arbeitsspeicher, 512-GByte-SSD und größerem 61-Wattstunden-Akku werden 1.670 Euro verlangt. Die teuerste vorgefertigte Variante kostet 2.360 Euro und beinhaltet den Core i7-1370P, 32 GByte Arbeitsspeicher und eine 1-TByte-SSD.
Die DIY-Version ist günstiger und startet bei 980 Euro für das Mainboard mit Core i5-1340P. Für 390 Euro mehr gibt es den Core i7-1360P und einen größeren 61-Wattstunden-Akku. Die Version mit i7-1370P liegt bei 820 Euro Aufpreis. Hier müssen allerdings noch Preise für RAM und SSD hinzugefügt werden, so dass der Preisvorteil insgesamt kleiner ausfällt. Praktisch hier: Wir können auch einfach unsere eigenen SSDs und SO-DIMM-Riegel verwenden.
Fazit
Wollen wir Laien und Kindern die Faszination des PC-Selbstbaus am Beispiel eines Notebooks beibringen, gibt es wohl keine bessere Plattform als den Framework Laptop. Stellenweise ist das System sehr leicht aufgebaut und durchdacht, so dass selbst unerfahrene Bastler zurechtkommen. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Komponenten mit wenigen Schrauben und über Magnete miteinander verbunden werden.
Ganz ohne Hilfe und ohne Vorerfahrung geht es aber nicht: Die bisher fast nur auf Englisch verfügbare Anleitung kann gerade auf dem deutschen Markt für Verwirrung sorgen. Außerdem sollte sich der Hersteller noch einmal die Frage stellen: Wenn Laien vor dem Notebook sitzen, wo würden sie dann mit dem Bau anfangen? Einen klaren Einstiegspunkt gibt es hier trotz scanbarer QR-Codes nicht.
Es ist interessant zu sehen, wie solche Probleme auch uns als IT-erfahrene Menschen nicht mehr in den Sinn kommen. Schließlich wissen wir, wie RAM aussieht und wo die M.2-SSD eingesteckt wird. Dabei ist das alles spielend einfach – wenn man weiß, wo Anschlüsse und Steckplätze zu finden sind.
Dennoch können wir sagen: Der Framework Laptop bleibt durch das modulare und einfache DIY-Konzept einzigartig auf dem aktuellen Markt. Und welches neunjährige Mädchen kann schon von sich behaupten, einen Laptop aus Einzelteilen zusammengebaut zu haben? Nebenbei konnten unsere beiden Testpersonen hoffentlich noch etwas lernen. Wenn nicht, hat der Bau zumindest viel Spaß gemacht.
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| Framework Laptop 13 - Testergebnisse |










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Die DIY Versionen sind im Prinzip Barebones. Das heißt, es fehlen Komponenten wie...
und ich bin davon überzeugt, dass das auch in nennenswertem Umfang passiert. In Form von...
Meiner im Februar auch