Framework Laptop 13 - Testergebnisse
Eines sollte gesagt werden: Kunden, die bereits einen Framework Laptop besitzen, können sich einfach ein Mainboard-Kit mit integriertem SoC bestellen und so ihr Notebook bei Bedarf aufrüsten. Denn Tastatur und das generelle Chassis bleiben weitgehend identisch. Natürlich behält das Framework Laptop 13 das einzigartige Moduldesign bei, bei dem wir uns bis zu vier Anschlüsse selbst mittels Steckkarten aussuchen können.
Der Core i7-1360P der Generation Raptor Lake leistet dabei noch einmal etwas mehr als das SoC im Vorgängermodell. Er kann auf vier Performance-Kerne mit Hyper Threading (acht Threads) und acht Efficiency-Cores zugreifen und ist mit einer TDP von 15 Watt im Energiesparmodus (Windows-Profil) voreingestellt. Unter Last kommt das SoC im Leistungsmodus (Windows-Profil) auf maximal 30 Watt.
Während des Benchmarks ist der Lüfter im Notebook wie bei den Vorgängern deutlich zu hören. Dafür werden die SoC-Cores im Leistungsmodus bei maximal 85 Grad Celsius stabil gekühlt. Im Stromsparmodus kommt der Chips sogar nur auf 75 Grad. Diese Temperaturen sind recht unbedenklich und könnten Verschleißerscheinungen an der Hardware vermindern.
| Benchmark | Framework Laptop 13th Gen (Intel Core i7-1360P mit 16 Threads) | Framework Laptop 12th Gen (Intel Core i7-1280P mit 20 Threads) | Framework Laptop 11th Gen (Intel Core i7-1185G7 mit 8 Threads) |
|---|---|---|---|
| Cinebench R23 (10 Minuten) | 9.911 cb | 10.745 cb | 5.438 cb |
| Displayhelligkeit | 447 cd/m² | 409 cd/m² | 342 cd/m² |
| Farbabdeckung | 95,9 % SRGB | 99,1 % SRGB | 99,4 % SRGB |
| CS:GO (Full HD, Medium Details, 2x MSAA) | 95,9 fps | 79,6 fps | 68.2 fps |
| PCMark10-Laufzeit (200 cd/m²) | 8:13 Std. | 6:37 Std. | 5:52 Std. |
| SSD-Geschwindigkeit (Crystaldiskmark R/W) | 5.251/4.803 MByte/s | 3.433/3.109 MByte/s | 3.405/3.110 MByte/s |
Im Cinebench R23 messen wir 9.911 Punkte, was kaum messbar unter den 10.745 Punkten des Vorgängermodells liegt. Dabei sollten wir beachten, dass wir die Alder-Lake-Version mit dem Vollausbau-SoC Core i7-1280P getestet haben. Das hat noch einmal vier Threads mehr für Multitasking-Aufgaben. Die neuen Raptor-Lake-Modelle sind schon mit weniger Cores annähernd gleich schnell und daher definitiv ein Upgrade.
Das gilt auch für die Leistung der integrierten Grafikkarte. Um das zu testen, lassen wir das Notebook durch unseren kurzen Testparcours laufen. Das bedeutet: Counter-Strike: Global Offensive in Full-HD-Auflösung und bei mittleren Grafikdetails. Auf der Map de_dust2 messen wir 95 fps. Beim Vorgängermodell sind es etwas geringere 79 fps. Schon die mittlere Mainboardausbaustufe des neuen Modells ist hier also schneller als das teuerste Vorgängermodell.
Wollen wir in Spielen noch mehr Frames erreichen, können wir auch ein Mainboard mit AMD-Ryzen-7040-SoC (mit Zen-4-Cores) vorbestellen. Auch dieses ist mit dem Standard-Chassis des Framework Laptop kompatibel. Wir sollten allerdings beim Wechsel der Plattform darauf achten, auch die entsprechenden Treiber zu installieren.
Längere Akkulaufzeit
Übrigens konnte Framework auch bei der Akkulaufzeit nachbessern. Im PCMark10 lassen wir den Modern-Office-Benchmark durchlaufen. Der simuliert Büroarbeiten, Videokonferenzen und Casual Gaming und ist daher ein guter Richtwert. Bei 200 cd/m² Helligkeit und eingeschaltetem WLAN kommen wir immerhin auf 8:13 Stunden. Der Vorgänger erreichte im gleichen Test 6:37 Stunden.
Das Display selbst bleibt dabei annähernd gleich. Der Hersteller verbaut weiterhin ein 13,5-Zoll-Panel mit einer Auflösung von 2.256 x 1.504 Pixeln. Die durchschnittliche Helligkeit steigt allerdings von den bisher gemessenen und bereits guten 409 cd/m² im Schnitt an. Wir messen 447 cd/m² im Schnitt. An der linken Ecke ist es dabei mit maximal 425 cd/m² messbar, aber nicht sichtbar dunkler. Die hellste Stelle wird in der rechten oberen Ecke mit 482 cd/m² gemessen.
Die Farbabdeckung des Panels bleibt ebenfalls weitgehend gleich. Es deckt 95,9 Prozent des SRGB-Farbraums ab. Der Unterschied zu den 99,1 Prozent des Vorgängers ist also in der Praxis nicht relevant. Beide Geräte eignen sich für Büroarbeiten und den Medienkonsum und weniger für professionelle Grafikbearbeitung oder Videoschnitt.
Framework kauft die beigelegten SSDs weiterhin bei Western Digital ein. Die WD Black SN770 mit 1 TByte Kapazität erreicht 5.251 Mbyte/s im sequenziellen Lesen und 4.803 Mbyte/s im sequenziellen Schreiben. Sie leistet im Vergleich zur SN730 also merklich mehr, was unter anderem auch an der PCIe-Gen4-x4-Schnittstelle liegt, die schneller ist als das zuvor genutzte PCIe Gen3 x4.
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| Modular und leicht zusammengebaut | Zusammenbau des Framework Laptop 3: Verfügbarkeit und Fazit |










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