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DIY: Cooler Master bringt Gehäuse für das Framework Mainboard

Mit einem richtigen Case wird ein ausgetauschtes Framework -Mainboard zu einem kompakten Mini-PC umfunktioniert.
/ Oliver Nickel
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Das Framework Case von Cooler Master macht das Mainboard zum integrierten PC. (Bild: Framework/Cooler Master)
Das Framework Case von Cooler Master macht das Mainboard zum integrierten PC. Bild: Framework/Cooler Master

Framework hat neben diversen neuen Mainboard-Optionen und einem komplett neuen 16-Zoll-Modell weiteres Zubehör vorgestellt. So kooperiert der Hersteller mit Drittanbietern wie Cooler Master. Der bringt für ein dediziertes Gehäuse(öffnet im neuen Fenster) heraus, das speziell für das Mainboard gedacht ist. So können ausgetauschte Framework-Boards weiterhin für andere Zwecke genutzt werden.

Das Cooler Master Mainboard Case misst 297 x 133 x 14,9 mm und ist damit nur wenig größer als das Mainboard selbst. Der Hersteller integriert zudem einen Slot für den auf dem Board verschraubten Lüfter. So kann das SoC stets mit frischer Luft von außen versorgt werden, während Abwärme nach oben hin herausgeblasen wird.

Das Mainboard Case kann wie der Framework Laptop auf vier USB-C-Ports für Steckmodule zugreifen. Dafür sind hier spezielle Einbauschächte vorhanden. Dort passen bereits gekaufte oder auf dem Framework-Marktplatz optional erhältliche Steckmodule hinein. User können den kleinen PC deshalb nach Belieben um USB-A, HDMI, USB-C, einen SD-Kartenleser, Displayport oder Ethernet ergänzen.

Mainboard mit M.2 und SO-DIMM

Zudem sind Frameworks Mainboards mit zwei SO-DIMM-Slots für Arbeitsspeicher und einem M.2-2280-Slot für SSDs ausgestattet. Ein weiterer M.2-Slot ist für das WLAN-Modul vorgesehen. Zusammen mit dem Mainboard Case ergibt sich so ein kompletter PC. Framework hat das Mainboard zudem so modular aufgebaut, dass es auch ohne internes Display genutzt werden kann.

Das Cooler Master Case wird auf dem Framework-Marktplatz angeboten und wird 40 US-Dollar kosten. Alternativ können User sich ein passendes Case auch mit 3D-Drucker(öffnet im neuen Fenster) ausdrucken. Die Kosten dafür sollten geringer ausfallen.

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