Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

DIY: Bastelrechner packt Ethernet, WLAN und USB-A auf 8 x 8 cm

Der Beagleplay ist ein vielseitiger DIY-Computer mit diversen Anschlüssen für Bastelprojekte.
/ Oliver Nickel
13 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der Beagleplay ist ein kompakter Bastelrechner. (Bild: Beagleboard)
Der Beagleplay ist ein kompakter Bastelrechner. Bild: Beagleboard

Der Hersteller Beagleboard bringt einen neuen Bastelrechner für DIY-Enthusiasten heraus. Der Beagleplay(öffnet im neuen Fenster) kann für sich genommen als voll funktionsfähiger Computer genutzt werden und integriert SoC, RAM, eMMC-Flash und andere Features auf einer 8 x 8 cm großen Platine. Unter anderem werden auch WLAN und USB-C unterstützt.

Das Board basiert auf dem Texas Instruments Sitara AM625(öffnet im neuen Fenster) mit vier ARM-Cortex-A53-Kernen bei einer Taktrate von 1,4 GHz. Das 64-Bit-SoC mit 512 KByte L2-Cache sollte mit den meisten Linux-Betriebssystemen kompatibel sein und unterstützt laut Hersteller auch Android. Die GPU ist für eine Auflösung von maximal 2.048 x 1.080 Pixel bei 60 Hz ausgelegt und unterstützt Standards wie OpenGL ES 3.1 und Vulkan 1.2.

Genug RAM und Flash-Speicher

Auf dem Board sind zusätzlich 2 GByte DDR4-RAM und 16 GByte eMMC-Flashspeicher verlötet. Außerdem gibt es die Möglichkeit, das System mittels Micro-SD-Karte zu erweitern. Zu weiteren Anschlüssen zählen ein USB-A-Host-Port, USB-C und HDMI in voller Größe. Das SoC ist zudem für zwei Ethernet-Ports ausgelegt. Hier sind ein Gigabit-Ethernet- (RJ45) und ein 10-Mbit-Ethernet-Port (Single Pair RJ11) verbaut. Alternativ wird für eine Netzwerkverbindung das integrierte Dual-Band-WLAN-Modul genutzt (2,4 und 5 GHz).

Der Beagleplay ist mit diversen Steckverbindern für weitere Teile ausgestattet, die der Hersteller in der Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) auflistet. Dazu zählt ein zentraler MikroBUS, ein OLDI-Port für Displays, CSI2 für Kameras und Grove für Zubehörteile der Firma Seeed.

Beagleboard verkauft den Beagleplay aktuell nur aus den USA über Shops wie Digikey(öffnet im neuen Fenster), Newark(öffnet im neuen Fenster) und Mouser(öffnet im neuen Fenster). Er kostet 100 US-Dollar. Für Kunden aus Deutschland kommen hier also noch Steuern und Lieferkosten hinzu.


Relevante Themen