Displaytechnik: 9-Zoll-OLED lässt sich auf Smartphone-Größe falten

Ein japanisches Unternehmen hat erstmals ein faltbares OLED-Display vorgeführt, das moderne Spezifikationen eines mobilen Geräts erfüllt: Full-HD-Auflösung und Touchscreen sind vorhanden, zudem lässt sich die Anzeige mindestens an zwei Stellen zusammenklappen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das zweifach faltbare OLED-Display
Das zweifach faltbare OLED-Display (Bild: Nikkei)

Wie wäre es mit einem Tablet, das sich auf ein Drittel seiner Grundfläche zusammenfalten lässt? Ein solches Gerät scheint nun in greifbare Nähe gerückt zu sein, wenn der von dem japanischen Unternehmen SEL gezeigte Prototyp sich in Serie herstellen lässt. Einem Bericht der Wirtschaftszeitung Nikkei zufolge führte SEL, das seit den 1980er Jahren Grundlagenforschung unter anderem an Dünnfilmtransistoren leistet, ein solches Gerät auf einer Fachkonferenz in Japan vor.

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Das OLED-Display hat aufgeklappt eine Diagonale von 8,7 Zoll, liegt also in der Größe zwischen iPad und iPad Mini. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel, was eine Bildpunktdichte von 254 ppi ergibt. Im Gegensatz zu früheren Faltdisplays von SEL ist auch ein kapazitiver Touchsensor integriert.

Wie in einem Video von Olednet zu sehen ist, kann der Bildschirm mindestens an zwei Stellen gefaltet werden, das Display liegt dann in drei Schichten übereinander - ganz so, wie man einen A4-Brief für einen Fensterumschlag zusammenlegt. Die Faltstellen liegen jeweils an einem Drittel der Höhe des Displays. Damit hat das OLED dann eine Größe, mit der es noch in eine Jackentasche passt.

Andere Berichte sprechen von dreifachem Falten, hier scheint aber ein Übersetzungsfehler vorzuliegen. Bereits im Juni 2014 hatte SEL kleinere Displays mit der Technik gezeigt, die Nikkei damals in zwei Klassen einteilte: "book-type" werden OLEDs genannt, die sich an einer Kante mit der Bildschirmfläche nach innen zusammenklappen lassen. "Three-fold" wird die nun erneut gezeigte Funktion genannt, was sich offenbar auf das erreichbare Drittel der Grundfläche bezieht.

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Auf die früheren Demonstrationen beziehen sich auch die folgenden Daten der Displays von SEL, sie dürften auch für die aktuelle Entwicklung gelten. So soll die Faltung einen Kurvenradius von nur zwei Millimetern erlauben und 100.000-mal möglich sein. Bei 20-maligem Öffnen oder Zusammenlegen pro Tag ergäbe sich so rechnerisch eine Lebensdauer von knapp sieben Jahren. Dabei legen wir jeden der Vorgänge getrennt zugrunde, weil er das Material belastet.

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Casandro 05. Nov 2014

Dann würde das mit dem Klappen viel einfacher werden, und man müsste nicht 50-90% der...

tibrob 04. Nov 2014

80 km mit dem Fahrrad ... respekt. Ich falle bereits bei 15 km auseinander ...

divStar 04. Nov 2014

Wozu Langzeitdenken wenn ein Mensch bewusst etwa 50-80 Jahre lebt... in der Zeit muss er...

Dwalinn 04. Nov 2014

Das hätten die lieber in den Helm einbauen sollen :P

arknius 04. Nov 2014

... and take my Money!!!



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