Displays: Sharp beginnt mit der Produktion von Igzo-LCDs

Sharp hat offiziell mit der Produktion von Igzo-LCDs begonnen, die eine erhöhte Auflösung bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch haben sollen. Die Displays sind vornehmlich für mobile Geräte wie Smartphones und Notebooks gedacht.

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Igzo-LCDs punkten mit hoher Pixeldichte und niedrigem Energiebedarf.
Igzo-LCDs punkten mit hoher Pixeldichte und niedrigem Energiebedarf. (Bild: Matthew Townsend/CC BY 2.0)

Sharp hat mit der Produktion von Igzo-LCDs begonnen, teilte das japanische Unternehmen offiziell mit. Dazu wurde eine ehemalige LCD-Fabrik in Japan umgerüstet. Igzos (Indium Gallium Zinc Oxide) haben eine Elektronenbeweglichkeit, die erheblich höher ist als bei herkömmlichen Materialien, so dass die Reaktionsgeschwindigkeit des Displays höher wird. Zudem nimmt ein Igzo-Display mit 10 Zoll Durchmesser laut Angaben von Sharp bis zu einem Drittel weniger Leistung auf.

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Noch ist die Produktion von Igzo-Displays wegen der hohen Ausschussraten sehr kostspielig. Die neue Technik könnte zum Beispiel schon bei Apples iPhone 5 eingesetzt werden. Nach einem Artikel von 9to5Mac kämen die Displays aber auch für Apples Fernseher in Frage, über den es seit vielen Monaten Spekulationen gibt.

Sharp teilte mit, dass derzeit Displays mit 32 Zoll Bildschirmdiagonale mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln mit der Igzo-Technik hergestellt werden können. Das entspricht einer Pixeldichte von 140 PPI. Notebookdisplays mit 10 Zoll großem Bildschirm und einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln sollen ebenfalls mit dieser Technik hergestellt werden. Ferner stellte Sharp 7 Zoll große Tabletdisplays mit 800 x 1.280 Pixeln in Aussicht. Wann entsprechende Produkte auf den Markt kommen werden, verriet Sharp indes nicht.

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