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Displays: Nvidia zeigt G-Sync HDR und ULMB bei 240 Hz

CES 2017
Von Asus kommt der erste 4K-UHD-Bildschirm mit HDR und 144 Hz, der G-Sync beherrscht. Acer wiederum hat zwei Modelle mit 240 Hz, die sich dank Ultra Low Motion Blur (ULMB) via gepulster Hintergrundbeleuchtung für E-Sport eignen sollen.
/ Marc Sauter
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Swift PG27UQ (Bild: Asus)
Swift PG27UQ Bild: Asus

AMD hat Freesync 2 , Nvidia hat neuerdings G-Sync mit HDR (High Dynamic Range): Gemeinsam mit Acer und Asus hat der Hersteller Displays angekündigt, die beides beherrschen. Anders als bei AMD gibt es auch schon ein erstes konkretes Modell, den Asus Swift PG27UQ. Ebenfalls neu, wenngleich ohne HDR, sind Acers XB252Q und XB272 für kompetitive Spieler.

Der Swift PG27UQ ist ein 27-Zoll-Display mit IPS-Technik, Unterstützung für G-Sync und 144 Hz bei 3.840 x 2.160 Pixeln – allein diese technischen Daten sind für sich schon selten. Obendrein soll das Display auch HDR10 beherrschen, was wir uns in Las Vegas bei Nvidia anschauen konnten. Die maximale Helligkeit beträgt bis zu 1.000 Candela pro Quadratmeter (Nits), was verglichen mit einem durchaus hellen 350-cd/m²-Bildschirm fast gleißend erscheint.

Nvidia zufolge wird im Swift PG27UQ ein Panel von AUO verwendet, das 384 Zonen für ein lokales Dimmen der LED-Hintergrundbeleuchtung aufweist. Auch dank den Quantum Dots soll der DCI-P3-Farbraum fast vollständig abgedeckt werden, hinzu kommen exzellente Schwarzwerte – wenngleich ein OLED noch besser aussieht (dergleichen gibt es als PC-Monitor aber nicht und Dell hat den Verkauf des UP3017Q kürzlich eingestellt).

Mit 2.000 Euro ist Asus' Display wenig überraschend alles andere als günstig, erscheinen soll es im dritten Quartal 2017. Auch von Acer kommt ein Modell, zu diesem liegen aber kein Name, Preis oder Termin vor.

Dafür hat Nvidia den XB252Q mit 24,5-Zoll-Diagonale gezeigt, eine 27-Zoll-Variante (XB272) gibt es ebenfalls. Beide nutzen TN-Panels mit 1.920 x 1.080 Pixeln und weisen satte 240 Hz auf. Zudem verfügen sie über eine gepulste LED-Hintergrundbeleuchtung, wodurch Ultra Low Motion Blur (ULMB) möglich wird. Das verringert die Bewegungsunschärfe und Ghosting sichtlich, wie Nvidia per Splitscreen vorführte. Ist ULMB aktiv, wird allerdings G-Sync abgeschaltet. Gedacht sind beide Modelle für E-Sport-Titel.

Acer verkauft den XB252Q ab März 2017 für 600 Euro und den XB272 ab April für 700 Euro.


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