Displays fürs iPhone: Apple-Chef kommentiert Gerüchte zu Absatzproblemen

Apple äußert sich üblicherweise nicht zu Gerüchten, doch diesmal war der Druck so groß, dass Tim Cook Berichte über eine Halbierung der Bestellungen der iPhone-5-Displays relativiert hat. Die Lieferkette sei komplex, klärte er auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Chef Tim Cook
Apple-Chef Tim Cook (Bild: Jim Urquhart/Reuters)

Apple-Chef Tim Cook hat sich zu Berichten geäußert, Apple habe Bestellungen für das Display im iPhone 5 in Japan halbiert. Cook sagte nicht, dass die Informationen falsch seien, argumentierte aber, dass dies nicht bedeute, dass der iPhone-Absatz eingebrochen sei.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) Polarion ALM
    RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen (Raum Pforzheim / Karlsruhe)
  2. Systemingenieur*in für Multi Sensor Daten Fusion (w/m/d)
    Hensoldt, Ulm
Detailsuche

"Ich weiß, dass es viele Gerüchte zu Bestellungsstornierungen gegeben hat. Ich will mich dazu im Einzelnen nicht äußern, weil ich dann den Rest meines Lebens nichts anderes mehr machen könnte. Ich rate aber dazu, die Genauigkeit solcher Gerüchte über Bestellungen zu hinterfragen", sagte Cook.

"Lieferkette sehr komplex"

Die Gerüchte kamen von zwei seriösen Wirtschaftszeitungen, was Cook zum Anlass nahm, nach Bekanntgabe der Quartalszahlen im Gespräch mit Analysten darüber zu reden. Cook erklärte, dass es unmöglich sei, Daten einzelner Hersteller zu interpretieren und daraus Rückschlüsse für das Gesamtgeschäft Apples zu ziehen, weil die "Lieferkette sehr komplex ist und wir natürlich verschiedene Quellen haben, um Sachen zu bestellen, dazu kommen die Ausschussrate und die Tatsache, dass die Ausstoßmenge stark schwanken kann." Ein weiterer Faktor sei, dass Apple Komponenten auf Lager habe. Daher sei es wirklich keine gute Idee, einzelne Bestellungszahlen zu nehmen und daraus allgemeine Rückschlüsse zu ziehen, sagte Cook.

Das Wall Street Journal hatte aus Zuliefererkreisen Apples in Japan erfahren, dass die Bestellungen für das Display im iPhone 5 halbiert wurden. Die Zeitung berief sich auf zwei Insider bei Displayherstellern. Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei hatte gemeldet, die Hersteller Japan Display und Sharp hätten wegen eines Rückgangs bei den iPhone-Bestellungen die Produktion reduziert. Das IT-Magazin BGR hinterfragte, ob die Medienberichte verlässlich sind. So hätten das iPhone 5 und der neue iPod Touch ein genau baugleiches Display.

Golem Karrierewelt
  1. Informationssicherheit in der Automobilindustrie nach VDA-ISA und TISAX® mit Zertifikat: Zwei-Tage-Workshop
    22./23.11.2022, Virtuell
  2. Angular für Einsteiger: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Am 18. Januar 2013 berichtete Reuters von einem Rückgang der iPad-Display-Produktion bei Sharp. Es werde nur noch eine minimale Menge der iPad-Displays von Sharp im Werk Kameyama gefertigt, nachdem Ende 2012 die Produktionsmenge schon reduziert worden sei, so die Nachrichtenagentur unter Berufung auf zwei Quellen aus der Branche. Neben einer saisonalen Nachfrageschwankung könnte auch der Umstieg auf einen anderen Lieferanten der Grund sein. Auch eine Nachfrageverlagerung zugunsten des iPad Mini sowie ein künftiges iPad mit einer neuen Technik könnten die Ursache sein. Spätestens, wenn Apple die Quartalsergebnisse für den Zeitraum Januar bis März 2013 vorlegt, wird es Gewissheit darüber geben, wie sich die Nachfrage für iPhone und iPad entwickelt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


BenjaminL 02. Nov 2013

Die aktuelle Entwicklung der Apple Aktie kann man sich auch sehr gut hier anschauen...

DeathMD 25. Jan 2013

Ja aber natürlich, Dateien auf ein USB-Device zu verschieben ist ja quasi eine...

petergriffin 24. Jan 2013

was für ein Schwachsinn, ich hoffe das war nicht ernst gemeint.

Anonymer Nutzer 24. Jan 2013

Was meinst du denn mit "abgesprungen"? Seinen Kauf bereits verbindlich bei Apple...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Linux-Distro: CutefishOS ist doch nicht tot
    Linux-Distro
    CutefishOS ist doch nicht tot

    CutefishOS ist eine von Hunderten Linux-Distibutionen. Es starb, sollte geforkt werden und war plötzlich wieder da. Und wieso? Weil es "cute" ist.
    Von Boris Mayer

  2. AKW Saporischschja: Ukraine äußert Sorge vor Atomkatastrophe
    AKW Saporischschja
    Ukraine äußert Sorge vor Atomkatastrophe

    Die Ukraine meldet, Russland habe das Kernkraftwerk Saporischschja mit Sprengstoff bestückt. Eine Sprengung könnte eine Katastrophe auslösen.

  3. Sparmaßnahmen: Komplettes Chaos nach Entlassungen bei Oracle
    Sparmaßnahmen
    "Komplettes Chaos" nach Entlassungen bei Oracle

    Auch Oracle hat einen massiven Stellenabbau begonnen. Das Unternehmen will eine Milliarde US-Dollar an Kosten einsparen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • WD Black 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /