Displays: Bei Foxconns Übernahme bei Sharp geht es um Apple-Fernseher
Bei der Beteiligung von Foxconn an Sharp geht es um die Displayfertigung für Apple-Produkte. Das berichtet die IT-Zeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) aus Branchenkreisen. Apple soll daran Interesse haben, Sharps Technologie für Indium-Gallium-Zinc-Oxide-Panels (Igzo) in seinem neuen Fernseher zu nutzen. Foxconn ist Apples wichtigster Auftragshersteller.
Foxconn und Sharp sprachen seit Juni 2011 über ein Gemeinschaftsunternehmen für die LCD-Fertigung. Foxconn hatte am 27. März 2012 für rund 600 Millionen Euro einen Anteil von zehn Prozent an dem japanischen Elektronikhersteller Sharp übernommen. Dabei ging es um die Displayproduktion Sharps: Vier Subunternehmen Foxconns bekommen die Kontrolle über die Hälfte einer 10G-Displayfabrik in Sakai im Westen Japans. Foxconn erhält Anteile an Sharp Display Products (SDP), einem Gemeinschaftsunternehmen von Sharp und Sony, das große Panels und Module herstellt. Nach Abschluss der Transaktion wird der Foxconn-Mutterkonzern Hon Hai Group anstelle von Nippon Life Insurance der größte Einzelaktionär von Sharp sein.
Foxconn-Arbeiter streikten
In Tàiyuán, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Shanxi, sind laut einem Bericht der taiwanischen Want China Times(öffnet im neuen Fenster) mehrere hundert Arbeiter in einer Foxconn-Fabrik im Streik gewesen. Der weltgrößte Auftragshersteller hatte zugesagt, die Löhne zu erhöhen. Doch nur Manager und Techniker bekamen mehr Geld, weshalb die Produktionsarbeiter die Arbeit niederlegten.
Der Streik begann am 13. März 2012. Vor dem Fabriktor versammelten sich viele Arbeiter. Das Foxconn-Management musste Verhandlungen aufnehmen.
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