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DisplayHDR: Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard

Mit dem DisplayHDR-Standard der Vesa werden die Fähigkeiten von Displays zur Darstellung von HDR-Inhalten spezifiziert. Die Organisation hat nun das notwendige Testwerkzeug dazu veröffentlicht, das aber noch reichlich Handarbeit benötigt.

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Der erste DisplayHDR-1000-Bildschirm ist der Philips Momentum 436M6VBPAB.
Der erste DisplayHDR-1000-Bildschirm ist der Philips Momentum 436M6VBPAB. (Bild: Philips)

Ende vergangenen Jahres hat das Industriekonsortium Vesa mit DisplayHDR 1.0 die erste Version seiner Spezifikation für die HDR-Fähigkeiten von Displays veröffentlicht. Die Organisation hat nun das zur Überprüfung des Standards notwendige Testwerkzeug für Nutzer veröffentlicht, wie die Vesa mitteilt. Damit können Leuchtstärke, Farbdarstellung und Kontrast eines Displays entsprechend dem Standard getestet werden.

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Das Werkzeug, das schlicht DisplayHDR Test heißt, läuft auf der Kommandozeile und zeigt die in dem Standard festgelegten Bildmuster an. Ein Colorimeter und dessen Herstellersoftware werden zum Aufzeichnen der Ergebnisse genutzt. Die Konformität zum Standard wird letztlich über das Ausrechnen bestimmter Werte in einer weiteren Anwendung bestimmt.

Werkzeug soll ausgebaut werden

Diese noch recht umständliche Verfahrensweise will das Team der Vesa aber künftig noch verbessern. So soll das Testwerkzeug das Colorimeter selbst ansteuern und außerdem auch direkt die Testergebnisse selbst berechnen können.

Ebenso soll noch in diesem Jahr eine an Endnutzer gerichtete Variante des Testwerkzeugs bereitgestellt werden, das über eine grafische Benutzeroberfläche verfügt. Eine kommende Veröffentlichung des Werkzeugs soll außerdem eine Liste an Colorimetern enthalten, die die von dem Standard geforderte Genauigkeit und Fehlertoleranz einhalten.

Der DisplayHDR-Standard legt drei Leistungskategorien fest: 400, 600 und 1.000. Die Displays werden hier auf maximale Leuchtdichte, Kontrastfähigkeit, Farbumfang (Gamut), Farbtiefe sowie auf die Reaktionszeit zum Wechseln von Schwarz auf Weiß getestet. Bisher gilt die Spezifikation nur für LCDs, soll aber in Zukunft auch auf OLEDs ausgeweitet werden.



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