Abo
  • IT-Karriere:

Display-Technologie: Xiaomi zeigt Smartphone mit faltbarem Display

In einem Social-Media-Video hat Xiaomi-Chef Lin Bin den Prototyp eines Smartphones mit faltbaren Displays vorgeführt. Anders als etwa bei Royoles Flexpai hat das Gerät gleich zwei Gelenke, die Konstruktion sieht durchaus alltagstauglich aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Xiaomi-Chef Lin Bin faltet das Display im laufenden Betrieb nach hinten.
Xiaomi-Chef Lin Bin faltet das Display im laufenden Betrieb nach hinten. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Auch Xiaomi entwickelt ein Smartphone mit einem Display, das sich falten lässt: Wie Xiaomi-Gründer und -Chef Lin Bin in einem auf Weibo veröffentlichten Video zeigt, verfügt der chinesische Hersteller bereits über einen ersten Prototyp.

Stellenmarkt
  1. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
  2. Stadtverwaltung Kaiserslautern, Kaiserslautern

Dieser lässt sich nicht nur an einer Stelle des Displays falten, sondern gleich an zweien: Die beiden äußeren Viertel lassen sich nach hinten klappen. Dann wird aus dem Tablet ein durchaus handlich ausschauendes Smartphone. Lin klappt den Bildschirm im laufenden Betrieb nach hinten um, die Benutzeroberfläche passt sich dem neuen Format an.

Im Video scheint das zusammengeklappte Gerät deutlich dünner zu sein als beispielsweise das Flexpai von Royole. Dies lässt sich in der Mitte falten, das Gelenk nimmt aber verhältnismäßig viel Platz weg. Dadurch ist das Gerät zusammengeklappt sehr dick.

Bei Xiaomis Prototyp scheinen die beiden Gelenke einen recht kleinen Radius zu haben, was zu einem flachen Smartphone im zusammengeklappten Zustand führt. Inwieweit der Hersteller am Ende wirklich ein Gerät mit derartigen Eigenschaften auf den Markt bringt, ist aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht abzusehen.

  • Aufgeklappt ist das Gerät von Xiaomi ein handliches kleines Tablet. (Screenshot: Golem.de)
  • Die äußeren Bereiche lassen sich nach hinten klappen. (Screenshot: Golem.de)
  • Dann ist das Gerät ein Smartphone, das gar nicht mal so dick ist. (Screenshot: Golem.de)
Aufgeklappt ist das Gerät von Xiaomi ein handliches kleines Tablet. (Screenshot: Golem.de)

Der Nachteil an zwei Gelenken ist im Video bereits leicht zu erkennen: Wie beim Flexpai schaffen es die Gelenke nicht, den Bildschirm im aufgeklappten Zustand komplett gerade zu bekommen. Da das Xiaomi-Gerät zwei Gelenke hat, müssen Nutzer dies an zwei Stellen akzeptieren.

Veröffentlichungsdatum noch unklar

Beim Hands on des Flexpai hat uns zumindest die Stelle in der Mitte des Bildschirms nicht gestört, da wir keine Verzerrungen bei den Bildschirminhalten beobachten konnten. Ob Xiaomi das auch so hinbekommen wird, bleibt abzuwarten. Wann das Gerät marktreif sein wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Auch zu diesem Thema:



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 99,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

lester 25. Jan 2019

+1

crazypsycho 24. Jan 2019

Hmmm https://de.wikipedia.org/wiki/IPhone_(erste_Generation) Das ist weit weit weg von...

crazypsycho 24. Jan 2019

Es ist ja nur ein Prototyp. Solche Makel werden sicher vor Markteinführung behoben...

Anonymouse 24. Jan 2019

Und das Taschenmesser?

Der Rechthaber 24. Jan 2019

Diese Schwabbeldisplays in Schwabbel-gehäuse verpacken und schon gibt es kein Glasbruch...


Folgen Sie uns
       


HP Pavilion Gaming 15 - Fazit

Das Pavilion Gaming 15 ist für 1.000 Euro ein gut ausgestattetes und durchaus flottes Spiele-Notebook.

HP Pavilion Gaming 15 - Fazit Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

Mädchen und IT: Fehler im System
Mädchen und IT
Fehler im System

Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Von Valerie Lux

  1. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  2. 5G Milliardenlücke beim Digitalpakt Schule droht
  3. Medienkompetenz Was, Ihr Kind kann nicht programmieren?

    •  /