Display-Technologie: Apple soll Macbook mit OLED-Panel bauen
Ein Wechsel bei der Panel-Technik steht an: Apple soll an OLED-Bildschirmen für bestimmte Macbook-Modelle arbeiten, wie die taiwanische Digitimes(öffnet im neuen Fenster) mit Verweis auf Quellen in der Zuliefererkette berichtet. Auch einige iPads sollen dem Branchendienst zufolge mit OLED-Panels ausgestattet werden, allerdings erst 2022.
Bisher setzt Apple auf IPS-Panels mit klassischer LED-Hintergrundbeleuchtung. Für die in den kommenden Monaten erscheinenden Macbook Pro mit ARM-Chip sind allerdings Mini-LEDs im Gespräch. Bei den Displays ist von einer höheren Helligkeit und einem gestiegenen Kontrast die Rede.
Die noch aktuellen Intel-Geräte sind mit 500 Candela pro Quadratmeter bereits sehr leuchtstark, eine Steigerung wäre somit primär für HDR-Inhalte interessant. Die meisten OLED-Panels für Notebooks erreichen keine so hohen Werte, das verwendete Samsung-Modell ist auf 400 cd/m² begrenzt.
Koexistenz zweier Panel-Typen
Laut Digitimes sollen Mini-LED- und OLED-basierte Macbooks künftig parallel existieren und unterschiedliche Personengruppen ansprechen: Die 14-Zöller erhalten demnach die Mini-LEDs und die 16-Zöller die OLEDs, wobei es beim iPad Pro keine solche Zweiteilung geben soll. Dort setzt Apple bisher ebenfalls auf ein IPS-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung.
Vor einigen Jahren hatte sich Apple-CEO Tim Cook noch gegen OLED-Panels ausgesprochen, änderte in der Zwischenzeit aber seine Meinung: Die erste Apple Watch startete 2015 mit OLED-Technik und 2017 erhielt das iPhone X einen OLED- statt eines IPS-Bildschirms. Bis heute hält Apple daran fest, einzig günstigere Modelle wie das iPhone SE nutzen noch IPS.
Im Notebook-Segment konnten sich OLED-Panels trotz jahrelanger Verfügbarkeit bisher nicht durchsetzen. Mini-LEDs als mögliche Nachfolgetechnik werden erst in einigen wenigen Geräten wie dem MSI Creator 17 verbaut.
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