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Display: Intel will HDR für Linux auf Gen9-GPUs

Der Linux-Kernel wird erweitert, es fehlt aber immer noch nutzbarer Userspace.

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Der HDR-Support im Linux-Kernel wird weiter ausgebaut.
Der HDR-Support im Linux-Kernel wird weiter ausgebaut. (Bild: Bernard Spragg/Flickr.com)

Hardwarehersteller Intel möchte auf einigen seiner Geräte offenbar endlich die Unterstützung für High Dynamic Range (HDR) auch unter Linux aktivieren. Das geht aus Patches hervor, die auf der Mailing-Liste der Linux-Grafikentwickler für den Intel-Treiber veröffentlicht wurden. Ob und wann die Patches letztlich aber in den Hauptzweig des Linux-Kernels aufgenommen werden, ist derzeit nicht bekannt. Darüber hinaus lässt sich die Strategie von Intel zur Unterstützung der HDR-Funktionalität als zögerlich bezeichnen.

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Bereits im Sommer 2017 wurden die ersten Grundlagen für den HDR-Support im Linux-Kernel erstellt. Kurz darauf folgten weitere experimentelle Bestandteile im sogenannten Userspace. Dafür wurden Erweiterungen für die Display-Protokolle von Wayland erstellt sowie die HDR-Fähigkeiten im Referenz-Compositor Weston umgesetzt. Mit der Veröffentlichung von Linux 5.3 im vergangenen Herbst schließlich meldete das Team von Intel, dass die prinzipielle HDR-Unterstützung im Kernel komplett sei.

Mit den nun veröffentlichten Patches wird die Technik für die HDR-Darstellung über HDMI 2.0 auf Gen9-Grafikhardware erweitert. Die GPU-Architektur wurde erstmals mit Intels Skylake-CPUs veröffentlicht und ist damit wohl entsprechend weit verbreitet. Konkret rüsten die Patches die Unterstützung für die Nutzung des LSPCON (Level Shifter and Protocol Converter) nach. Dabei handelt es sich um einen separaten ASIC, der die für Displayport erstellten Signale in ihre HDMI-Pendants umwandelt, um diese letztlich an ein entsprechendes HDMI-Display zu senden. Darüber hinaus prüfen die Patches natürlich auch, ob der Hardwarebaustein verfügbar und nutzbar ist.

Trotz dieser Arbeiten wird es für Desktop-Nutzer unter Linux auch künftig weiter keine einfache Möglichkeit geben, die HDR-Funktionen des Kernels tatsächlich zu nutzen. Dafür fehlen auch weiterhin die notwendigen Bestandteile in den Desktops selbst sowie im Userspace-Teil der Grafiktreiber. Zwar gibt es seit Jahren Initiativen dazu, dies umzusetzen, geschehen ist dies bisher jedoch nicht.

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