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Ein 4K-Video wird mit DaaS auf unterschiedliche Bildschirme verteilt.
Ein 4K-Video wird mit DaaS auf unterschiedliche Bildschirme verteilt. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Die Technik hinter DaaS basiert auf Standards

Diese Möglichkeiten setzen natürlich voraus, dass die beteiligten Fernseher auch DaaS beherrschen. Das ist aber noch nicht gegeben, weil die Technik noch kein fertiges Produkt ist. Laut Projektleiter Alexander Löffler verhandeln die Erfinder bereits mit Herstellern von Smart-TVs, die DaaS lizenzieren könnten. Die Namen der Unternehmen wollte Löffler aber noch nicht nennen. Falls die zum Patent angemeldete Technik in einen Fernseher eingebaut wird, soll die nötige Software für PCs und mobile Endgeräte den Käufern des Geräts zur Verfügung gestellt werden. Auch Open Source schließt Löffler nicht aus, aber auch das ist noch nicht entschieden.

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Bisher gibt es DaaS für Windows, Linux und Android. Auf entsprechenden Geräten können die Dienste als reine Softwarelösung laufen oder unterstützte Hardware nutzen, wie beispielsweise den H.264-Encoder von Intels HD Graphics. Denn H.264-Streams sind auch das, was bei DaaS durchs Netzwerk geschickt wird.

Abhängig von der Bitrate eines Full-HD-Videos können über eine Verbindung mit Gigabit-Ethernet bis zu 25 Streams parallel übertragen werden, umgerechnet auf ein 802.11n-WLAN mit 300 MBit/s wären es rund sechs Streams. Um das zu erreichen, überträgt DaaS nur die Pixel, die das Zielgerät auch darstellen kann. Auf der Cebit zeigen die Entwickler dazu ein 4K-Video, das von einem PC auf die Videowall geschickt wird. Auf vier Full-HD-Displays zeigt sich der Film in voller Schärfe, wird sein Fenster auf einem der Monitore verkleinert, wird nur noch dessen Auflösung genutzt. Dabei sinkt auch die Bitrate im Netzwerk, weil die Skalierung von 4K auf Full-HD bereits im Quellgerät vorgenommen wird.

Mittels einer Videokamera, die ihr Bild in einem eigenen Fenster darstellt, demonstrieren die Forscher auch die vergleichsweise geringen Latenzen. Sie liegen in den für die Cebit gewählten Einstellungen bei 100 Millisekunden, im Labor soll die noch nicht voll optimierte Software aber schon Werte von 30 bis 40 Millisekunden erreicht haben. Das wäre ein deutlicher Vorteil gegenüber Intels WiDi - das zudem nur von einem Gerät zu einem anderen senden kann -, denn dessen Latenzen liegen je nach WLAN bei mehreren hundert Millisekunden.

Mit WiDi soll DaaS aber auch zusammenarbeiten, beispielsweise können die schon existierenden WiDi-Empfänger als Zielgerät dienen. Darauf könnten Nutzer dann nicht nur die Inhalte eines Intel-PCs schicken, sondern auch die von einem Android-Tablet. Mit Apple-Geräten unter Mac OS oder iOS wird das nicht ganz so einfach gehen, befürchtet Alexander Löffler. Apple hat mit Airplay seinen eigenen Standard, der inzwischen auch Videoübertragung ermöglicht.

 Display as a Service: Ohne Unterbrechung vom Wohnzimmer ins Bett

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reebee 09. Mär 2013

Hallo? Das ruckelt ja! Siehe hier 00:35 und hier 02:10 oder hier http://www.youtube.com...

reebee 09. Mär 2013

Zitat Alexander Löffler: "Wir sind große Freunde von Open Source .. Wir haben uns das...

Prypjat 08. Mär 2013

Da werden dann Bildschirme mit Bewegungssensoren installiert, die dann immer einen Meter...

SoniX 08. Mär 2013

Nene das nicht. Aber komprimiert ist komprimiert und wenn man da Schriften darstellen...

Nec 07. Mär 2013

Ich habe es auch nicht gleich verstanden. Ich glaube, der Vorteil soll darin liegen, dass...



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