Disney: "Zu viele Star-Wars-Filme in zu kurzer Zeit"
Disney-Chef Bob Iger hat in einem Gespräch mit der BBC(öffnet im neuen Fenster) seinen Standpunkt bekräftigt, dass sein Unternehmen nach der Übernahme des Star-Wars-Franchise dieses etwas überstrapaziert habe. "Wir haben zu viele Star-Wars-Filme in zu kurzer Zeit gebracht", sagt Iger im Interview. Diesen Standpunkt habe er bereits in der Vergangenheit vertreten.
"Ich habe nie gesagt, dass diese in irgendeiner Art und Weise enttäuschend gewesen sind", fährt Iger fort. "Ich denke nur, dass Star-Wars-Filme etwas Besonderes sind, und weniger ist mehr."
Iger hatte bereits in der Vergangenheit für den engen Zeitplan Verantwortung übernommen, in dem jährlich ein neuer Star-Wars-Film in die Kinos kam. Die Filme der Hauptreihe wurden dabei von Filmen unterbrochen, die zusätzliche Geschichten aus dem Star-Wars-Universum erzählen.
Erste Star-Wars-Story kam noch gut an
Der erste dieser Filme, Rogue One, kam dabei beim Publikum noch gut an – wenngleich der Film von der Hintergrundgeschichte eher wenig zu bieten hatte. Der zweite dieser Story-Filme, Solo, konnte an diesen Erfolg nicht anknüpfen: Die Geschichte ist flach, die Darsteller wenig überzeugend.

Nach den eher verhaltenen Kritiken zu Solo hatte Disney einen geplanten dritten Story-Film über den Kopfgeldjäger Boba Fett abgesetzt. Am 18. Dezember 2019 kommt der dritte Teil der neuen Hauptfilmreihe in die Kinos, Der Aufstieg Skywalkers. Zudem startet am 12. November 2019 in den USA die Serie The Mandalorian, zusammen mit Disneys eigenem Streamingdienst Disney+. In Deutschland wird die Serie erst im Frühjahr 2020 zu sehen sein.
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