Disney+: TV-Sender fordern Filme für 1 Monat ohne Streamingkonkurrenz

Fernsehsender in Frankreich wollen durchsetzen, dass Disney einen Film aus dem Abo von Disney+ entfernt, wenn dieser im Free-TV läuft.

Artikel veröffentlicht am ,
TV-Sender in Frankreich haben klare Forderungen an Disney.
TV-Sender in Frankreich haben klare Forderungen an Disney. (Bild: Disney)

In Frankreich gibt es gerade Streit zwischen den klassischen TV-Sendern und den Anbietern von Streamingdiensten. Der Chef des öffentlich-rechtlichen Senders France Televisions fordert, dass alle frei empfangbaren TV-Sender in Frankreich für die größten US-amerikanischen Filme ein exklusives Ausstrahlungsfenster erhalten, heißt es in einem Bericht von Variety.

Stellenmarkt
  1. DevOps Software Engineer im Bereich "Software Factory" (m/w / divers)
    Continental AG, Frankfurt
  2. Projektmanager (m/w/d) Zentrallogistik - Schwerpunkt ERP
    Goldbeck GmbH, Bielefeld
Detailsuche

"Die frei empfangbaren Sender in Frankreich fordern ein Exklusivitätsfenster für die größten amerikanischen Filme, und wenn wir dies nicht fordern, werden die Sender dauerhaft den Zugang zu diesen Filmen verlieren", sagte Manuel Alduy, Leiter der Abteilung Kino und internationale Entwicklung beim französischen öffentlich-rechtlichen Sender France Televisions.

Dieses Zeitfenster solle einen Monat betragen. Betreiber wie Disney müssten dann den entsprechenden Film bei Disney+ für zahlende Abonnenten aus dem Sortiment nehmen.

Fernsehsender sehen sich benachteiligt

Alduy sieht die frei empfangbaren Fernsehsender ohnehin im Nachteil, weil Kinofilme üblicherweise erst im Pay-TV und zeitgleich oder kurz danach bei Streaminganbietern starten. Erst etwa zwei Jahre später würden die gleichen Filme dann im Free-TV laufen, so Alduy. Für Alduy sei es nur so möglich, die Filme auch Nicht-Streaming-Abonnenten anzubieten.

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Er geht nicht darauf ein, warum es dafür nötig ist, dass der Film im Streamingdienst entfernt werden muss. Die frei empfangbaren TV-Sender können den Film auch ausstrahlen, wenn es diesen parallel woanders als Stream gibt.

Im Artikel von Variety wird nur Disney als Beispiel genannt, das Hollywoodstudio betreibt auch in Frankreich mit Disney+ einen eigenen Streamingdienst. Der Artikel geht nicht darauf ein, ob auch Amazon und Netflix Filme aus dem Abo nehmen müssen, wenn dieser im Free-TV läuft. Es wäre denkbar, dass sich die Forderung nur an Filmstudios mit einem eigenen Streamingabo richtet.

Die ganze Welt von Disney+

Disney erwägt, keine neuen Filme in die französischen Kinos zu bringen

Laut dem Bericht ist Disney gegen diese Pläne. Mit diesem Schritt könnten Abonnenten verprellt werden, wenn sie nicht auf den Disney-Katalog zugreifen können. Disney hat in den vergangenen Monaten den Katalog von Disney+ erweitert und immer mehr Serien und Filme des Hollywoodstudios in das Abo integriert. Die Kundschaft kann sich also eigentlich darauf verlassen, diese Inhalte jederzeit sehen zu können.

In Frankreich wird gerade darüber verhandelt, wie lange Kinos die Spielfilme von Hollywoodstudios exklusiv als Erste zeigen dürfen. Dabei gehen die Forderungen über das hinaus, was die Filmstudios anbieten wollen. Disney soll sogar darüber nachdenken, keine neuen Kinofilme mehr in den französischen Kinos zu zeigen, um von den örtlichen Regelungen nicht betroffen zu sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Superbase V
Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt

Vor dem Verkaufsstart über die eigene Webseite verkauft Zendure seine Superbase V über Kickstarter - mit teilweise fast 50 Prozent Rabatt.

Superbase V: Zendures Solarstation mit 6.400 Wh kommt mit hohem Rabatt
Artikel
  1. Tesla Optimus: Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp
    Tesla Optimus
    Elon Musk zeigt Roboter-Prototyp

    Roboter könnten für Tesla aus Sicht von Elon Musk bedeutender werden als Elektroautos. Der Konzern zeigte seinen ersten Roboter-Prototypen.

  2. Microsofts E-Mail: Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit
    Microsofts E-Mail
    Modern Auth in Exchange macht Admins Arbeit

    Ab dem 1. Oktober 2022 müssen Exchange-Clients zwingend Microsofts moderne Authentifizierung nutzen. Das bedeutet Mehrarbeit.
    Eine Analyse von Oliver Nickel

  3. Google: Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller
    Google
    Nutzer fordern Bluetooth-Freigabe für Stadia-Controller

    Mit der Einstellung von Stadia können auch Tausende der speziellen Controller ohne ein Update nicht mehr drahtlos genutzt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. LC-Power LC-M27-QHD-240-C-K 389€) und Damn-Deals (u. a. Kingston A400 240/480 GB 17,50€/32€, NZXT Kraken X73 139€) • Alternate: Weekend Sale • Razer Strider XXL 33,90€ • JBL Live Pro+ 49€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000 Radeon Edition 2.500€ • LG OLED65CS9LA 1.699€ [Werbung]
    •  /