Taran, Tron, schwarzes Loch und Rocketeer

Obgleich ein Zeichentrickfilm, ist der nächste Tipp nicht für kleine Kinder geeignet.

Taran und der Zauberkessel

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Der Zeichentrickfilm war schon 1985, im Jahr seiner Veröffentlichung ungewöhnlich. Denn die Fantasy-Geschichte mit ihren gruseligen Gestalten, darunter dem gehörnten Schurken, der an Skeletor von Masters of the Universe erinnert, ist nicht unbedingt für die kleinsten Kinder gedacht - anders als üblich bei Disney-Zeichentrickfilmen.

Im Mittelpunkt steht der junge Taran, der mit seinen Freunden ein dunkelmagisches Artefakt finden muss, bevor es in die Hände eines diabolischen Tyrannen fällt.

Es ist eine klassische Quest, wie sie in der Fantasy häufig vorkommt. Natürlich gibt es dabei Disney-typische süße Figuren und Details, unterm Strich ist Taran und der Zauberkessel aber ein Film, der sich an ältere Kinder und Erwachsene richtet.

Tron (1982)

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Fast 40 Jahre ist es her, dass Tron in die Kinos kam und die Effekttechnik revolutionierte. Was hier geboten wurde, hatte man noch nie gesehen, und kein Film hat diesen Look seitdem je erreicht. Sicher, aus heutiger Sicht mag die visuelle Ausstattung des Films schon etwas angestaubt erscheinen, aber sie hat Charme - und das nicht nur, wenn man mit der rosa gefärbten Nostalgiebrille auf den Film blickt.

Die Geschichte eines Programmierers, den es in sein eigenes Spiel verschlägt und der dort nicht nur ums Überleben, sondern auch gegen das bösartige Master Control Program kämpfen muss, ist noch immer gut. Über den Film selbst muss man im Grunde kaum viele Worte verlieren. Er hat im Herzen zahlreicher Filmfans einen Platz, und das zu Recht.

Das Cyberspace-Abenteuer, das hier geboten wird, erreichte in den 1980er Jahren ein Publikum, das gerade selbst begann, sich mit Computern auseinanderzusetzen. Viele Erwachsene blieben damals noch außen vor, so dass sich der Film fast wie der Meilenstein einer ganzen (damals jungen) Generation anfühlt.

Das schwarze Loch (1979)

Das schwarze Loch war Disneys großbudgetierter, ambitionierter Versuch, im Fahrwasser von Star Wars mitzuschwimmen. Erzählt wird von einer Forschungsmission, die auf ein vermisstes Raumschiff trifft, das von einem Wissenschaftler am Rande eines schwarzen Lochs kommandiert wird. Der von Maximilian Schell gespielte Dr. Hans Reinhardt wird für die Besatzung des anderen Schiffs zur Gefahr.

Es gibt Weltraum, es gibt Roboter, es gibt Action und Laserkämpfe, und das alles mit erlesen guten Effekten. Dass es eine Disney-Produktion ist, merkt man im Grunde nur an dem schwebenden Roboter V.I.N.CENT. und seinen niedlichen, riesengroßen Augen. Ansonsten ist das ein großes, episches SF-Abenteuer - mit einem Finale, das man gerade bei Disney nie erwartet hätte. Denn das Ende ist mit seiner religiösen Himmel-Hölle-Metaphorik atemberaubend.

Rocketeer (1991)

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic von Dave Stevens, der ein Abenteuer ganz im Stil der Heldengeschichten der 1930er Jahre erzählt. Der Film steht dem in nichts nach und erinnert an die große Zeit der Abenteuerfilme jener Zeit. Protagonist ist Cliff Secord. Er ist Pilot und erhält durch Zufall ein Jetpack, zu dem sein Kumpel ihm einen passenden Helm schmiedet. So kann er sich als Rocketeer in die Lüfte erheben. Doch ausländische Spione sind hinter ihm her, die diese Technik für ihr Land wollen.

Obschon die Geschichte des Films eine gänzlich andere als die des Comics ist, vermittelt er das gleiche Gefühl und die gleiche Stimmung, die Dave Stevens Comic so außergewöhnlich gemacht hat. Der Film ist pures Abenteuer, das nicht nur das Herz eines Kindes höherschlagen lässt, sondern mit einer Unschuld daherkommt, die dem Kino der 1930er Jahre inne war. Rocketeer lässt ein goldenes Zeitalter wiederauferstehen, und das mit großartiger Musik, toller Optik, perfekten Schauspielern und dem Gefühl des ganz großen Abenteuers.

Wem das alles noch nicht reicht: Zu den Disney+-Highlights gehören auch noch Sieg der Sternenkinder, Flucht zum Hexenberg, Zotti das Urviech, König Artus und der Astronaut und der originale Muppets-Kinofilm.

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 Blackbeard, Roger Rabbit, Käpt'n Nemo
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Rocketeer 04. Mai 2020

Ich kann die Aussage auch nicht nachvollziehen... Es gab damals so viele, schöne Filme...

Tragen 03. Mai 2020

Das frage ich mich auch. Deswegen hab ich ihn mir herunter geladen. Disney, selbst Schuld.

quineloe 02. Mai 2020

Empfindest du das als angemessenen Vergleich? Kein besserer eingefallen? Das hat man...

McWiesel 01. Mai 2020

Sowas geht heute doch echt gar nicht mehr ... das alte Zeug hat schon ein ziemliches...



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