• IT-Karriere:
  • Services:

Disney+: Günstiger Abopreis bleibt

Rund um Disney+ sind im Rahmen der Veröffentlichung der Disney-Geschäftszahlen weitere Details bekanntgeworden. Derzeit wird eine baldige Preiserhöhung des Abos ausgeschlossen und das Videostreamingabo soll weiterhin mit hochwertigen Inhalten punkten.

Artikel veröffentlicht am ,
Bob Iger, CEO der Walt Disney Company
Bob Iger, CEO der Walt Disney Company (Bild: Robyn Beck/AFP via Getty Images)

Der Preis von Disney+ wird erstmal bleiben. Das hat Bob Iger, der CEO der Walt Disney Company, in einer Telefonkonferenz anlässlich der Vorstellung der Geschäftszahlen für das zurückliegende Geschäftsquartal bekanntgegeben. Seit dem Start von Disney+ im November 2019 habe es im Unternehmen keine Diskussion über den Preis gegeben, versichert Iger. Die Preisgestaltung werde erst ein Thema sein, wenn das Filmstudio vor allem mehr eigene, neu produzierte Inhalte anbieten könne - und das werde noch dauern. In der nahen Zukunft sei für Disney+ daher keine Preiserhöhung geplant.

Stellenmarkt
  1. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  2. ARTHEN Kommunikation GmbH, Karlsruhe

Der Preis von 7 US-Dollar pro Monat für Disney+ werde also kein zeitlich begrenzter Einführungspreis sein. Im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Netflix ist der für Disney+ festgesetzte Preis vergleichsweise günstig. Bis zu vier parallele Streams sind erlaubt und falls verfügbar, gibt es die Inhalte in 4K-Auflösung. Ein Netflix-Abo mit Zugriff auf 4K-Inhalte kostet in den USA mehr als doppelt so viel wie das Disney-Abo. Selbst das Netflix-Basis-Abo mit Zugriff auf Inhalte in SD-Qualität kostet mehr als Disney+. Netflix bietet derzeit aber für den höheren Preis auch mehr Inhalte als Disney+.

Seit dem Start von Disney+ in den USA wurde das Sortiment vergrößert. Allerdings gab es auch einige Filme, die aus dem Abo entfernt wurden. Langfristig soll das nicht passieren, aber Disney ist noch an Verträge gebunden, die lange vor der Planung von Disney+ geschlossen wurden. In dem Zuge gibt es so manche Disney-Inhalte bei anderen Anbietern exklusiv, so dass diese aus dem Abo von Disney+ entfernt werden, bis diese Exklusivverträge auslaufen. Kürzlich verschwand auch ein Disney-Klassiker aus Disney+.

Konzentration auf hochwertige Inhalte

Iger hat angekündigt, weiterhin darauf setzen zu wollen, vor allem hochwertige und nicht nur möglichst viele Inhalte für Kunden von Disney+ anzubieten. Der Ansatz habe gut funktioniert. In den ersten Monaten haben sich bereits 28,6 Millionen Abonnenten für Disney+ entschieden. Dabei soll der Anteil an Kunden, die das Abo wöchentlich und regelmäßig nutzen, sehr hoch sein. Genaue Zahlen wollte das Unternehmen dazu nicht veröffentlichen.

Insgesamt hat sich das Sortiment von Disney+ seit dem Start aber erhöht. Mit etwas mehr als 600 Spielfilmen ging das Videostreamingabo an den Start, aktuell sind es laut Justwatch 684 Spielfilme. Dazu gehören Disney-Klassiker wie das Dschungelbuch, Bambi und Pinocchio sowie aktuelle Disney-Kinofilme wie Toy Story 4, Aladdin oder die Neuverfilmungen von Der König der Löwen und Dumbo. Mit dabei sind außerdem alle Star-Wars-Produktionen sowie die Marvel-Verfilmungen. Ansonsten wird der Katalog mit Filmen der 20th Century Studios ergänzt. Kunden von Disney+ erhalten also Zugriff vor allem auf sehr bekannte Spielfilme.

Bei der Serienauswahl schneidet Disney+ deutlich schwächer ab. Zum Start gab es gerade mal 146 Serien, aktuell sind es laut Justwatch 172 Fernsehserien. Dabei handelt es sich vielfach um Inhalte für Kinder und Jugendliche. Zu den Serienklassikern gehören die Muppet Show, Duck Tales, die Gummibärenbande sowie die Simpsons. Es gibt auch alle Star-Wars-Serien einschließlich des neuen Ablegers The Mandalorian.

Am 24. März startet Disney+ in Deutschland

In Deutschland will das Hollywoodstudio mit Disney+ am 24. März 2020 an den Start gehen. Ursprünglich war der 31. März 2020 als Starttermin für Disney+ anvisiert worden, aber das Hollywoodstudio hat den Start vorgezogen. Disney+ wird den Markt für Videostreamingabos in Deutschland deutlich verändern, denn die meisten Inhalte von Disney werden bei anderen Anbietern verschwinden und sind dann langfristig nur noch bei Disney direkt im Abo zu haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 299,00€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

sambache 14. Feb 2020 / Themenstart

Mir hätte gereicht, wenn sie sich einfach an den ersten 6 Teilen orientiert hätten.

MickeyKay 07. Feb 2020 / Themenstart

Läuft bei Netflix. Tu es dir nicht an!

MickeyKay 07. Feb 2020 / Themenstart

Ein Versehen. Die haben einige wenige Titel ins Programm aufgenommen, die sie noch gar...

Dwalinn 07. Feb 2020 / Themenstart

da brechen höchstens die exklusiven Deals weg. Ansonsten wird man ja auch weiterhin DVDs...

Gole-mAndI 06. Feb 2020 / Themenstart

Ich habe in der Prime Video Android App kein Cast Symbol. Gibts da einen Trick?

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Projekt Mare - DLR

Helga und Zohar sind zwei anthropomorphe Phantome, ihre Körper simulieren die Struktur des menschlichen Gewebes. DLR-Forscher wollen messen, wie sich die Strahlung auf den Körper auswirkt.

Projekt Mare - DLR Video aufrufen
Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Dispatch Open-Source-Krisenmanagement à la Netflix
  2. Videostreaming Netflix integriert Top-10-Listen für Filme und TV-Serien
  3. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte

In eigener Sache: Die offiziellen Golem-PCs sind da
In eigener Sache
Die offiziellen Golem-PCs sind da

Leise, schnell, aufrüstbar: Golem.de bietet erstmals eigene PCs für Kreative und Spieler an. Alle Systeme werden von der Redaktion konfiguriert und getestet, der Bau und Vertrieb erfolgen über den Partner Alternate.

  1. In eigener Sache Was 2019 bei Golem.de los war
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Produktmanager/Affiliate (m/w/d)
  3. In eigener Sache Aktiv werden für Golem.de

    •  /